Äthiopier auch beim Jubiläum in Dubai favorisiert

Dubai-Marathon 2026
Äthiopier auch beim Jubiläum in Dubai favorisiert

ArtikeldatumVeröffentlicht am 30.01.2026
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Dubai-Marathon 2026
Foto: Dubai Marathon

Es spricht vieles dafür, dass beim Dubai-Marathon am Sonntag einmal mehr die Äthiopier das Rennen dominieren und ihre Siegserien fortsetzen werden. Zwölfmal in Folge kam der Sieger bei den Männern zuletzt aus dem ostafrikanischen Land. Bei den Frauen gab es bei den vergangenen 20 Auflagen des hochklassigen Rennes nur zweimal eine Siegerin, die nicht aus Äthiopien kam. Gadisa Birhanu und Fantu Worku gelten als Favoriten, allerdings gab es auf der superflachen Strecke des Dubai-Marathons in der Vergangenheit immer wieder Überraschungen.

Insgesamt rund 20.000 Läufer haben für die 25. Auflage des Rennens gemeldet. Darunter sind aber auch Athleten, die bei den parallel stattfindenden Wettbewerben über 4 und 10 km starten. Der Marathon wird rund 4.000 Teilnehmer haben. Dies ist eine Rekordzahl für den Dubai-Marathon und damit bestätigt das Rennen seine Position als größtes Rennen über die klassische Distanz auf der arabischen Halbinsel.

„Die Corona-Pandemie hatte uns ziemlich getroffen. Und wir gehen daher auch in unserem Jubiläumsjahr immer noch durch eine Konsolidierungsphase. Aber wir bieten ein hohes Preisgeld mit einer Siegprämie von 80.000 US-Dollar. Und wir sind weiterhin in der Gruppe der zehn schnellsten Marathonläufe weltweit“, sagte Race-Direktor Peter Connerton.

Bei voraussichtlich sehr guten Wetterbedingungen gehen am frühen Sonntagmorgen vier Athleten ins Rennen, die Bestzeiten von unter 2:06:00 Stunden aufweisen können. Gadisa Birhanu ist der schnellste Läufer auf der Startliste. Der 33-jährige Äthiopier hatte vor drei Jahren den Sevilla-Marathon in 2:04:59 Stunden gewonnen. Dies ist nach wie vor die beste Leistung seiner bisherigen Karriere. „Ich habe gut trainiert und bin nach Dubai gekommen, um zu gewinnen“, sagte Gadisa Birhanu. Seine Landsleute Berehanu Tsegu (Bestzeit: 2:05:24), Abera Kuma (2:05:50) und Deribe Robi (2:05:58) sind die anderen drei Läufer, die bereits unter 2:06:00 gelaufen sind.

Das Frauen-Elitefeld wird angeführt von der aus Äthiopien stammenden, aber für den Bahrain laufenden Mimi Belete. Die 37-Jährige hat eine Bestzeit von 2:21:22 Stunden, die allerdings schon bald sieben Jahre alt ist. Zuletzt kam Mimi Belete nicht mehr an derartige Zeitbereiche heran, so dass sie nicht als Favoritin anzusehen ist. Diese Rolle hat eher Fantu Worku. Die 26-jährige Äthiopierin hatte bei ihrem Marathon-Debüt in Berlin im vergangenen September bei sehr warmem Wetter als Fünfte in 2:21:57 überzeugt. „In Berlin war es mir deutlich zu warm. Ich habe seitdem sehr gut trainiert und hoffe, dass ich am Sonntag unter 2:20:00 laufen kann“, sagte Fantu Worku. Ihre Landsfrauen Anchinalu Dessie und Tigst Getnet könnten mit Bestzeiten von 2:22:17 beziehungsweise 2:23:17 auch gute Chancen haben. Zu beachten sein wird aber auch Lemlem Hailu (Äthiopien). Sie hatte bei ihrem Debüt in Berlin im vergangenen Jahr ein Tempo eingeschlagen, das auf eine Zeit von unter 2:20:00 hinauslief. Bei den ungewöhnlich warmen Bedingungen gab sie dann jedoch auf.

Männer

Gadisa Birhanu ETH 2:04:59

Berehanu Tsegu ETH 2:05:24

Abera Kuma ETH 2:05:50

Deribe Robi ETH 2:05:58

Hailu Zewdu ETH 2:06:31

Belay Bezabeh ETH 2:06:58

Gadissa Tafa ETH 2:07:02

Gizealew Ayana ETH 2:07:15

Yasin Haji ETH 2:07:45

Nibret Melak ETH Debut

Semachw Sewnet ERI Debut

Frauen

Mimi Belete BRN 2:21:22

Fantu Worku ETH 2:21:57

Anchinalu Dessie ETH 2:22:17

Tigst Getnet ETH 2:23:17

Abebech Afework ETH 2:23:33

Sofia Assefa ETH 2:23:33

Zinash Mekonen ETH 2:24:55

Muliye Dekebo ETH 2:25:35

Maritu Ketema ETH 2:25:55

Tadelech Bekele ETH 2:26:23

Lemlem Hailu ETH no mark

Alemaddis Eyayu ETH Debut

Aberash Shilima ETH Debut