Etwa 17.000 Läuferinnen und Läufer waren beim Comeback des Düsseldorf-Marathons 2025 am Start. Nur ein Jahr später waren es nun bereits rund 24.000, sodass sich das Veranstaltungsteam über einen Teilnehmerzuwachs von über 40 Prozent freuen durfte. Im Schatten des Rheinturms waren Stimmung und Organisation gleichermaßen erstklassig.
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Mit einer Zeit von 2:08:54 Stunden gewann der Russe Dmitrii Nedelin den Düsseldorf-Marathon 2026. Damit verbesserte der 34-Jährige den nationalen Marathon-Rekord Russlands um 13 Sekunden. Bislang hatte diesen Alexei Sokolow gehalten. Auf dem zweiten Rang landete in Düsseldorf Samuel Kiplimo Naibei aus Kenia. Er lief 2:11:45 Stunden und konnte so 16 Sekunden vor seinem Landsmann Kimutai Koech (2:12:01 Stunden) die Ziellinie überqueren.
Bei den Frauen siegte derweil die Kenianerin Tecla Jelimi Kibet in 2:25:15 Stunden. Für sie war es das erste Rennen in Europa. Komplettiert wurde das Marathon-Gesamtpodest durch Rebecca Kangogo Chesir (2:27:27 Stunden) und Rebecah Jeruto Cherop (2:27:46 Stunden). Dahinter machte Nelly Jepleting Tirop (2:27:54 Stunden) den kenianischen Vierfach-Erfolg perfekt. Schnellste Europäer waren dieses Mal Hugh Armstrong aus Irland (2:13:55 Stunden) und die für Frankfurt Athletics startende Deutsche Nina Reuter (2:29:30 Stunden). Beide wurden Fünfte.
Auch Marathonstaffel erfreut sich großer Beliebtheit
Während etwa 4.300 Läuferinnen und Läufer den Marathon finishten, waren es über die halbe Distanz über 9.600. An der Spitze der Ergebnisliste war nach dem Rennen gleich zweimal der Name Pfeiffer zu finden. Vorjahressiegerin Esther Pfeiffer gewann bei den Frauen in 1:08:38 Stunden erneut, ihr Mann Hendrik Pfeiffer bei den Männern in 1:04:04 Stunden. Beide starten inzwischen für Düsseldorf Athletics. Cara Zollenkopf (TV Refrath, 1:13:09 Stunden) und Daniela Röttger (Running Crew Münster, 1:14:07 Stunden) sowie Artur Beimler (LC Cottbus, 1:04:21 Stunden) und Wendelin Mörtendorfer (1:06:17 Stunden) komplettierten das Halbmarathon-Gesamtpodest.
Für über 6.400 Teilnehmende stand der Teamgedanke im Vordergrund. Sie alle nahmen das Rennen gemeinsam als Staffel in Angriff. So lief die Frauen-Staffel vom Triathlon Team Düsseldorf die Marathon-Distanz zusammen in 2:56:14 Stunden. Bei den Männer-Staffeln war die Staffel „Provinzial Schutzengel – Team 10“ in 2:28:52 Stunden am schnellsten. Und unter fast 1.100 Mixed-Teams gewann das Quartett „Birkenberg Bisons“ in 2:36:13 Stunden.





