Etwa 16.200 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Einstein-Marathon Ulm 2026 teil. Indem im Ziel rund 14.000 Laufbegeisterte gezählt wurden, konnte ein neuer Rekordwert verzeichnet werden. 204 Läuferinnen und 928 Läufer waren es über die vollen 42,195 Kilometer. Begleitet wurde der lange Lauftag von durchweg schönem Wetter bei Sonne und Temperaturen von bis zu 25 Grad Celsius – für den ein oder anderen dann doch etwas zu warm, um einen Angriff auf eine neue persönliche Bestzeit oder ähnlich ambitionierte Ziele zu starten. Interessant waren die Rennen dennoch für alle auf sowie entlang der Strecke.
Fotograf Ortwin Roye war beim Einstein-Marathon Ulm 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb, inmitten sowie unterhalb dieses Artikels.
An der Spitze des Marathonfeldes ließ Karol Galas keine Zweifel an seinem Erfolg aufkommen. In 2:29:02 Stunden gewann der für Grupetto Gorlice startende Pole mit deutlichem Vorsprung von über neun Minuten. Zweiter wurde der erfahrene Marathonläufer Richard Schumacher (Sparda-Team Rechberghausen). Er überquerte nach 2:38:25 Stunden die Ziellinie gefolgt von Michael Schmidkonz (TSV Dietmannsried), der in 2:42:42 Stunden Dritter wurde. Dahinter kamen fünf Läufer mit Zeiten zwischen 2:46 und 2:48 Stunden ins Ziel.
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Verena Cerna siegt äußerst souverän
Auf dem neunten Gesamtplatz folgte dann bereits Verena Cerna (SSV Ulm 1846/Sport Sohn Laufteam). In 2:49:28 Stunden siegte Cerna am Ende mit einem beeindruckenden Vorsprung von fast 25 Minuten. Innerhalb von nur sieben Sekunden komplettierten dann Luise Armbruster (Team.Uni.Ulm, 3:14:02 Stunden) und Merke Röhm (FUG Läufer-Team, 3:14:09 Stunden) das Einstein-Marathon-Gesamtpodest.
Sehr beliebt war wie immer der Halbmarathon, den 6.150 Teilnehmende erfolgreich meisterten. Am schnellsten gelang dies Tobias Ritter (LG Telis Finanz Regensburg/Sport Sohn Laufteam, 1:07:19 Stunden) und Lokalmatadorin Alina Reh (SSV Ulm 1846, 1:12:37 Stunden). Knapp vor Siegerin Reh kam mit Martin Diebold nach 1:12:23 Stunden der Zweitplatzierte ins Ziel. Tsambika Jäger freute sich bei den Frauen nach ebenfalls herausragenden 1:14:54 Stunden über den Silber-Rang. Dritte wurden dieses Mal Laura Mazzocca (TF Feuerbach, 1:21:40 Stunden) und Dominik Zangenfeind (Team.Uni.Ulm, 1:13:05 Stunden).
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Auch Alternativ-Optionen sorgen für Lauffreude
Für all jene, denen die volle bzw. halbe Marathondistanz dann doch etwas zu lang war, bot das engagierte Organisationsteam auch Läufe über die beliebten Kurzdistanzen von fünf und zehn Kilometer an. Dabei durften sich Elisa Charlotte Fritzsche (Adidas Runners München, 37:57 Minuten) und Almen Haboubi (Tomerdinger LV, 33:45 Minuten) über die 10-Kilometer-Siege freuen. Beim 5-Kilometer-Lauf waren es derweil Lisa Griesinger (Team.Uni.Ulm, 20:21 Minuten) und Robert Fülle (Tomerdinger LV, 18:08 Minuten) an denen kein Weg vorbeiführte.
Die richtige Wahl für alle Teamplayer war hingegen die Marathonstaffel, bei der sich vier Teammitglieder die 42,195 Kilometer aufteilten. Die schnellste Staffel stellte beim Einstein-Marathon Ulm 2026 der Tomerdinger LV. Das schnelle Quartett benötigte lediglich 2:25:31 Stunden.





