Von der 5-Kilometer-Distanz bis zum Marathon wurde im Rahmen des Enschede-Marathon 2026 über verschiedene Distanzen gelaufen. Tausende Laufbegeisterte genossen die erstklassige Stimmung, die auf und entlang der Strecke das Event prägte.
Fotograf Ortwin Roye war beim Enschede-Marathon 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb, inmitten sowie unterhalb dieses Artikels.
Ganze 3.217 Läuferinnen und Läufer finishten am zweiten April-Sonntag beim Enschede-Marathon 2026 über die volle Marathondistanz. An der Spitze war wieder einmal ein interessantes Rennen im Kampf um die Tagessiege zu sehen. Der Kenianer Alfred Barkach, der mit der Startnummer 2 ins Rennen gegangen war, sorgte für die schnellste Marathonzeit des Tages. In 2:08:49 Stunden gewann er vor dem Äthiopier Manazot Siyum (2:09:08 Stunden) und dessen Landsmann Abebe Tilahun (2:09:18 Stunden). Nur drei Sekunden später folgte auch Gevin Kerich aus Kenia auf Platz vier. Schnellster Europäer war Simon D’Hoore aus dem belgischen Leuven, der in 2:19:40 Stunden Neunter wurde.
Bei den Frauen siegte derweil Aberash Minsewo aus Äthiopien in 2:25:38 Stunden vor Dorine Jerop Murkomen aus Kenia (2:31:30 Stunden). Dritte wurde die Äthiopierin Tsehay Gebre Getiso in 2:32:55 Stunden. Hinter vier schnellen Afrikanerinnen wurde die Niederländerin Marije Hijman vom LAAC Twente in 2:41:33 Stunden Fünfte.
Zwei deutsche Siege in Enschede
Natürlich wurde beim Enschede-Marathon 2026 aber nicht nur über die vollen 42,195 Kilometer gestartet. Spannend war es beispielsweise über die halbe Distanz, wo der Kölner Linus Korsmeier in 1:09:02 Stunden knapp vor William van Eeken (Runningteam Enschede Marathon, 1:09:04 Stunden) gewann. Dritter wurde Wisse Sanderink (LAAC Twente, 1:10:33 Stunden). Für die schnellsten Frauen-Zeiten sorgten dieses Mal Roos Romanesco (Running Holland Vereniging, 1:21:57 Stunden), Lisa Bielevelt (AV Haaksbergen, 1:22:12 Stunden) und Sabrina Aarts (Scopias, 1:22:42 Stunden).
Den 10-Kilometer-Lauf konnten Martijn Oonk (Runningteam Enschede Marathon) und Isis Besselink (Kronos) in 32:12 bzw. 36:58 Minuten für sich entscheiden. Über die kürzeste Distanz, die fünf Kilometer, setzten sich im Rahmen des Enschede-Marathon 2026 Mart Nijhuis (Runningteam Enschede Marathon, 15:17 Minuten) und Marie Sommer aus Münster (18:27 Minuten) durch.





