Jahr für Jahr werden die Frankfurter Runden beliebter. Am letzten Mai-Sonntag meisterten dieses Mal 1.656 Läuferinnen und Läufer mindestens eine zehn Kilometer lange Laufrunde, die am Frankfurter Mainufer entlangführte. Für die schnellste Runde sorgten Kian Wahdat und die Tschechin Katerina Kaplet (AV Slovan Liberec). Beide hatten sich für den 10-Kilometer-Lauf entschieden, den sie damit logischerweise auch gewannen. Wahdat vollendete seine Runde nach 38:24 Minuten, Kaplet lief die zehn Kilometer hingegen in 41:15 Minuten.
Fotograf Ingo Kutsche war bei den Frankfurter Runden 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Kein Marathon, aber nah ran liefen am 31. Mai 49 Ausdauersportlerinnen und -sportler bei den Frankfurter Runden 2026. Sie alle finishten die maximale Distanz von 40 Kilometern. In 2:52:10 Stunden lief Martin Swenson (Eintracht Frankfurt Triathlon) mit Abstand am schnellsten. Auch Christopher Sattler (SKG Rodgau 1888) lief in 2:59:27 Stunden noch knapp unter drei Stunden. Anschließend folgte mit Silvia Felt (TSG Weinheim/Weinheim Trails) schon die schnellste Frau auf Gesamtplatz drei. Sie benötigte 3:01:43 Stunden und lag so knapp vor dem Drittplatzierten Guilherme Gomes (3:02:02 Stunden). Bei den Frauen liefen die Polin Marta Dlugosz (Ciastki Running Team, 3:11:51 Stunden) und Claudia Menesch (3:22:50 Stunden) auf die Plätze zwei und drei.
Mit 96 Frauen und 172 Männer war die Finisherzahl über die 30 Kilometer noch deutlich höher. Hier gewannen Anna Kleemann (2:13:01 Stunden) und Tobias Klingelhöfer (RSV Wommelshausen, 2:08:18 Stunden). Darüber hinaus landeten Lisa Lersch (Glueckkanja, 2:18:50 Stunden) und Laura Pawlenka (2:35:07 Stunden) sowie Maik Voigt (TV Refrath, 2:08:44 Stunden) und der Portugiese Grigore Navin (Sporting Club, 2:08:45 Stunden) auf dem 30-Kilometer-Gesamtpodest.
Wie erwartet am beliebtesten waren aber mit Abstand die beiden kürzesten Distanzen. 833 Finisher waren es über die zehn Kilometer, 506 über die doppelte Distanz. Dementsprechend war das Rennen um die Siege etwas weniger vorhersehbar. Souverän und verdient waren nach zwei Runden dann aber Jonas Hamm aus Fulda (1:17:29 Stunden) und die Ukrainerin Tetiana Zavediuk (Ukrainian Running Club, 1:32:11 Stunden) als Tagesschnellste im Ziel. Über die zehn Kilometer jubelten die eingangs erwähnten Kian Wahdat und Katerina Kaplet.
Egal, ob Sieg, Gesamtpodest oder eben nicht, die vielen, vielen Läuferinnen und Läufer erlebten bei wechselnden Wetterbedingungen in der Mainmetropole einen herrlichen Lauftag.





