Kenianer dominieren in Gstaad

Glacier 3000 Run Gstaad
Kenianer dominieren in Gstaad

ArtikeldatumVeröffentlicht am 12.08.2026
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Schon zum 18. Mal ging in Gstaad am Samstag, den 8. August der Glacier 3000 Run über die Bühne. Nie zuvor waren mehr Läuferinnen und Läufer beim Lauf von Gstaad bis auf den Gipfel des Glacier 3000 am Start. Mit 1.053 Teilnehmenden konnte ein neuer Rekord aufgestellt werden. Bislang hatte die Bestmarke aus dem Jahr 2019 bei 1.003 Teilnehmenden gelegen. Rund zwei Drittel der diesjährigen Starter kamen aus der Schweiz, das verbleibende Drittel aus etlichen Ländern weltweit. Ganze 26 Kilometer galt es beim Hauptlauf zu bewältigen. Die Höhendifferenz zwischen Start- und Zielort betrug ganze 1.900 Höhenmeter.

Die schönsten Bilder vom Glacier 3000 Run Gstaad 2026 findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.

Für die sportliche Höchstleistungen des Tages sorgten in erster Linie die beiden kenianischen Athleten Gloria Chebet und Kariuki Elijah Kamau. In 2:22:28 Stunden verpasste Kamau den 2008 von Martin Cox aufgestellte Streckenrekord nur um etwa zwei Minuten. Sein Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, den Ukrainer Vitaly Shafar (2:37:18 Stunden), der das Rennen 2023 und 2024 für sich entscheiden konnte, betrug beeindruckende 14 Minuten. Dritter wurde Manuel Hügli aus Brislach (2:39:11 Stunden).

Manuel Kurth

Auch bei den Frauen führte kein Weg an der kenianischen Lauf-Elite vorbei. In 2:54:45 Stunden siegte Gloria Chebet vor Martina Strähl aus Langenthal (3:00:02 Stunden). Strähls Streckenrekord, der seit 2016 bei herausragenden 2:32 Stunden steht, war dabei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Komplettiert wurde das Gesamtpodest durch Natalina Neuenschwander (3:04:06 Stunden), die ihren dritten Platz aus dem Vorjahr wiederholen konnte.

Vertical Run geht in zweite Runde

Ergänzend wurde zum zweiten Mal auch der Vertical Run vom Col du Pillon auf den Glacier 3000 ausgetragen. Für die schnellste Zeit des Tages sorgte der 53 Jahre alte Franzose Jacques Grillet Aubert. Für ihn stoppte die Uhr nach 1:06:33 Stunden. Der Freiburger Rémy Dénervaud (1:08:10 Stunden) belegte Rang zwei, Platz drei ging an Vorjahressieger Andreas Herzig aus Oberdorf (1:08:40 Stunden). Unter den Ersten im Ziel war mit der Spanierin Charlotte Cotton nach 1:25:41 Stunden auch die erste Frau. Dahinter sicherten sich Edith Zurbrügg aus Adelboden (1:27:07 Stunden) und Michal Christen aus Bern (1:29:23 Stunden) die Plätze zwei und drei.

Glücklich waren am Ende nicht nur die Athleten, sondern auch das Organisationsteam. „Ein Lauf in dieser Qualität wäre ohne den großartigen Einsatz unserer mehr als 300 freiwilligen Helferinnen und Helfer nicht möglich gewesen. Ein herzliches Dankeschön an alle“, erklärte Bernhard Tschannen, CEO von Glacier 3000, nach der Veranstaltung.

Die schönsten Bilder aus Gstaad