Gudaf Tsegay Getty Images / World Athletics

Äthiopischer Dreifach-Triumph über 1.500 Meter

Hallen-Weltmeisterschaften Belgrad 2022 Äthiopischer Dreifach-Triumph über 1.500 Meter

Mit einem neuen Meisterschaftsrekord gewann Gudaf Tsegay Gold über 1.500 Meter bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Belgrad.

Mit einem eindrucksvollen Solorennen stürmte Gudaf Tsegay am zweiten Tag der Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten in Belgrad zur Goldmedaille über 1.500 m. Die äthiopische Hallen-Weltrekordlerin über diese Distanz und 5.000-m-Olympia-Dritte von Tokio triumphierte in herausragenden 3:57,19 Minuten. Dies ist ein Meisterschaftsrekord für diese Hallen-Titelkämpfe und die fünftschnellste je gelaufene Zeit. Den Äthiopierinnen gelang zudem ein seltener Dreifach-Triumph in diesem Finale: Axumawit Embaye gewann Silber in 4:02,29 vor ihrer äthiopischen Landsfrau Hirut Meshesha, die nach 4:03,39 im Ziel war.

Gudaf Tsegay machte vom Start weg Tempo und übernahm die Spitze. Nach der Hälfte des Rennens hatte die Hallen-Weltrekordlerin, die vor einem Jahr eine Zeit von 3:53,09 Minuten erreicht hatte, bereits einen Vorsprung von fast 25 Metern, der sich weiter vergrößerte. Hinter ihr gelang es im zweiten Teil des Rennens ihren beiden Landsfrauen Axumawit Embaye und Hirut Meshesha sich abzusetzen von den Konkurrentinnen und somit den äthiopischen Dreifach-Triumph sicher zu stellten. Über 1.500 m waren in Belgrad keine deutschen Läuferinnen am Start.

Im 800-m-Finale der Männer siegte der Spanier Mariano Garcia in 1:46,20 Minuten vor dem Kenianer Noah Kibet (1:46,35). Der US-Amerikaner Bryce Hoppel sicherte sich in 1:46,51 knapp vor dem Spanier Alvaro de Arriba (1:46,58) die Bronzemedaille. Der Kanadier Marco Arop hatte versucht, mit hohem Tempo vom Start weg zum Erfolg zu kommen, doch ihm ging in der letzten 200-m-Runde des Rennens erwartungsgemäß die Kraft aus. Er wurde am Ende Letzter auf Rang acht. Mariano Garcia gab die Spitzenposition nicht mehr ab, nachdem er die Führung gut 100 Meter vor dem Ziel übernommen hatte. „Vor der WM rechnete ich mir eine Chance aus im Kampf um die Goldmedaille, denn ich war sehr gut vorbereitet. Nach dem Vorlauf war ich dann sehr zuversichtlich“, sagte der 24-jährige Mariano Garcia, der erstmals bei einer großen Meisterschaft eine Medaille gewann.

Der einzige deutsche Läufer, der bei dieser WM über 800 m startete, war Marc Reuther (Eintracht Frankfurt). Als Fünfter seines Vorlaufes erreichte er das Ziel am Freitag nach 1:48,63 und hatte damit keine Chance auf die Final-Qualifikation. Nur die ersten beiden Athleten der vier Vorläufe qualifizierten sich für den Endlauf.

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