Ein halbes Dutzend hochkarätige Herbst-Marathonrennen werden von Ende September bis Anfang Dezember gestartet. Dabei ist mit einer Reihe von Rekord-Versuchen zu rechnen. Berlin macht am kommenden Sonntag den Anfang, Valencia könnte am Nikolaustag für Furore sorgen. Es kann die schnellste Herbst-Marathon-Saison aller Zeiten werden.
Berlin am 27. September
Das Frauenrennen dürfte nach verletzungsbedingten Absage von Kenias Superstar Sabastian Sawe in Berlin stärker in den Vordergrund rücken. Die Äthiopierin Tigst Assefa will das Rennen zum dritten Mal gewinnen und sich auf der schnellen Strecke, wo sie 2023 mit der famosen Weltrekordzeit von 2:11:53 Stunden triumphiert hatte, die globale Bestzeit zurückholen. Diese Marke steht inzwischen bei 2:09:56. Als Titelverteidigerin startet Rosemary Wanjiru (Kenia). Den deutschen Rekord von 2:19:19 möchte Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) ins Visier nehmen, nachdem sie sich in den vergangenen Jahren über die kürzeren Strecken deutlich verbessert hat. Kenenisa Bekele führt mit seiner Bestzeit von 2:01:41 die Startliste der Männer an. Der äthiopische Superstar, der auch schon zweimal in Berlin triumphierte und dabei jeweils die Weltrekordzeiten nur ganz knapp verpasst hatte, ist inzwischen bereits 44 Jahre alt. Daher sind eher anderen Konkurrenten als Favoriten anzusehen. Dazu gehören seine Landsleute Guye Adola, Getaneh Molla und Selemon Barega, der 10.000-m-Olympiasieger von 2021. Aaron Bienenfeld (Düsseldorf Athletics) wird nach seinem starken ersten Marathon in Hamburg - mit 2:08:47 erreichte er im April die schnellste Debüt-Zeit eines Deutschen aller Zeiten - sein zweites Rennen über die klassische Distanz laufen. Mit Sebastian Hendel (Marathon Team/SCC Berlin/Bestzeit: 2:07:33) und Haftom Welday (TB Hamburg Eilbeck/2:08:13) könnte sich hier eine starke deutsche Gruppe formieren, so dass persönliche Bestzeiten möglich sind.
Streckenrekorde:
2:01:09 Eliud Kipchoge (KEN) 2022
2:11:53 Tigst Assefa (ETH) 2023
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Kenenisa Bekele ETH 2:01:41, Gabriel Geay TAN 2:03:00, Getaneh Molla ETH 2:03:34, Guye Adola ETH 2:03:46, Shura Kitata ETH 2:03:59, Dejene Hailu ETH 2:04:15, Erick Sang KEN 2:04:30, Selemon Barega ETH 2:05:00, Taresa Tolosa ETH 2:05:17, Tadu Abate ETH 2:05:38, Asefa Boki ETH 2:05:40, Kenya Sonota JPN 2:05:59, Tsubasa Ichiyama JPN 2:06:00, Kiyoto Hirabayashi JPN 2:06:14, Yuhei Urano JPN 2:06:23, Hidekazu Hijikata JPN 2:06:26, Sebastian Hendel GER 2:07:33, Haftom Welday GER 2:08:13, Aaron Bienenfeld GER 2:08:47.
Frauen: Tigst Assefa ETH 2:11:53, Rosemary Wanjiru KEN 2:16:14, Bedatu Hirpa ETH 2:18:27, Dera Dida ETH 2:18:32, Zeineba Yimer ETH 2:18:47, Bosena Mulatie ETH 2:19:00, Misgane Alemayehu ETH 2:19:08, Bekelech Gudeta ETH 2:19:39, Evaline Chirchir KEN 2:20:33, Alisa Vainio FIN 2:20:39, Deshun Zhang CHN 2:20:53, Gadise Mulu ETH 2:20:59, Manon Trapp FRA 2:23:38, Laura Hottenrott GER 2:24:32, Kristina Hendel GER 2:27:29, Anna Langerwisch GER 2:32:13, Thea Heim GER 2:33:25, Esther Pfeiffer GER 2:37:00.
Chicago am 11. Oktober
Beide Titelverteidiger gehen in Chicago an den Start: Jacob Kiplimo (Uganda) und Hawi Feysa (Äthiopien). Kiplimo versuchte im vergangenen Jahr auf der flachen Strecke, die Zwei-Stunden-Barriere zu unterbieten und dann den damaligen Weltrekord von 2:00:35 zu brechen. Doch er brach am Ende ein und lief 2:02:23. In London war Kiplimo im April Dritter mit 2:00:28. Vielleicht startet er in Chicago einen neuen Weltrekordversuch. Die Marke von Sabastian Sawe steht inzwischen aber bei 1:59:30. Seine stärksten Konkurrenten könnten der Vorjahres-Zweite Amos Kipruto (Kenia) und der zweifache Tokio-Sieger Tadese Takele (Äthiopien) zählen. Mit Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) ist ein deutscher Topläufer am Start, der sicherlich versuchen wird, seine Bestzeit von 2:06:34 zu unterbieten. Im Rennen der Frauen trifft Hawi Feysa auf Brigid Kosgei (Kenia), die 2019 in Chicago mit 2:14:04 einen Weltrekord gelaufen war. Kosgei kam bei ihrem Sieg in Tokio im März mit 2:14:29 wieder dicht an ihre Bestzeit heran.
Streckenrekorde:
2:00:35 (WR) Kelvin Kiptum (KEN) 2023
2:09:56 (WR) Ruth Chepngetich (KEN) 2024
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Jacob Kiplimo UGA 2:00:28, Amos Kipruto KEN 2:01:39, Milkesa Mengesha ETH 2:03:17, Tadese Takele ETH 2:03:23, Daniel Mateiko KEN 2:03:44, Asrar Hiyrden ETH 2:03:59, Charles Hicks USA 2:04:35, Alex Masai KEN 2:04:37, Suguru Osako JPN 2:04:55, Mohamed El Aaraby MOR 2:05:18, Clayton Young USA 2:05:41, Vincent Mauri USA 2:05:54, Yemane Haileselassie ERI 2:06:06, Akira Akasaki JPN 2:06:15, Boki Diriba ETH 2:06:26, Hendrik Pfeiffer GER 2:06:34, Brian Kibor KEN Debüt.
Frauen: Brigid Kosgei KEN 2:14:04, Hawi Feysa ETH 2:14:57, Sutume Kebede ETH 2:15:55, Megertu Alemu ETH 2:16:34, Brillian Kipkoech KEN 2:17:05, Sharon Lokedi KEN 2:17:22, Degitu Azimeraw ETH 2:17:58, Loice Chemnung KEN 2:18:24, Joan Kilimo KEN 2:18:40, Magdalyne Masai KEN 2:18:58, Fantu Worku ETH 2:19:08, Mary Ngugi Cooper KEN 2:19:26, Yuka Akasaki JPN 2:21:33.
Amsterdam am 18. Oktober
Mit Geofry Kipchumba kommt der Titelverteidiger und Streckenrekordler zurück zum Amsterdam-Marathon. Der Kenianer steigerte sich im vergangenen Jahr bei seinem Sieg auf 2:03:30 und bestätigte diese Leistung in diesem Jahr als Zweiter in Tokio, wo er nach 2:03:37 im Ziel war. Es kommt in Amsterdam zu einem erneuten Aufeinandertreffen zwischen Kipchumba und dem Äthiopier Tsegaye Getachew, der 2025 in 2:04:18 Zweiter war, nachdem er das Rennen 2022 und 2024 gewonnen hatte. Zu den Favoriten zählt auch Haymanot Alew (Äthiopien), der in Berlin 2024 als Dritter 2:03:31 gelaufen war. Der Kenianer Isaia Lasoi wird sein Marathon-Debüt laufen. Er hat im Halbmarathon ein Weltklasse-Bestzeit von 58:10. Weitere Starter sowie das Frauen-Elitefeld sind noch nicht bekannt.
Streckenrekorde:
2:03:30 Geofry Kipchumba (KEN) 2025
2:16:52 Yalemzerf Yehualaw (ETH) 2024
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Geofry Kipchumba KEN 2:03:30, Haymanot Alew ETH 2:03:31,
Tsegaye Getachew ETH 2:04:18, Lemi Berhanu ETH 2:04:33, Maru Teferi ISR 2:04:44, Isaia Lasoi KEN Debüt.
Frauen: noch nicht bekannt
Frankfurt am 25. Oktober
In Frankfurt kommt es zu einer ganz besonderen Konstellation: die drei schnellsten deutschen Marathonläufer aller Zeiten treffen aufeinander. Das gab es bei einem City-Marathon mit großer Sicherheit noch nie. Deutschlands Rekordhalter Amanal Petros (Hannover 96), Samuel Fitwi (Silvesterlauf Trier) und Richard Ringer (LC Rehlingen) liefen bisher nur bei zwei internationalen Meisterschaften alle drei in einem Marathon: bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris und bei den Europameisterschaften in diesem Sommer in Birmingham. Nach dem EM-Sieg liebäugelt Amanal Petros mit dem Europarekord, den der Belgier Bashir Abdi mit 2:03:36 hält. Auch bei den Frauen könnte es ein deutsches Highlight geben, denn Blanka Dörfel (Berlin Athletics CC) wird ihr Debüt laufen. Sie könnte sich auf Anhieb unter den schnellsten deutschen Läuferinnen aller Zeiten einsortieren. Die internationalen Eliteathleten sind noch nicht bekannt.
Streckenrekorde:
2:03:42 Wilson Kipsang (KEN) 2011
2:17:25 Hawi Feysa (ETH) 2024
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Amanal Petros GER 2:04:03, Samuel Fitwi GER 2:04:45, Richard Ringer GER 2:04:47 - weitere noch nicht bekannt
Frauen: Blanka Dörfel GER Debüt - weitere noch nicht bekannt
New York am 1. November
Olympiasiegerin Sifan Hassan ist der Star beim New York-Marathon. Die Holländerin, die mit ihrem Europarekord von 2:13:44 Stunden auch die mit Abstand schnellste Läuferin auf der Startliste ist, startete bereits vor einem Jahr bei dem Klassiker. Damals hatte sie nach dem Sydney-Marathon im Sommer nur eine knappe Vorbereitungszeit und wurde Sechste. Dieses Mal wird New York ihr erster Marathon des Jahres sein, denn verletzungsbedingt konnte Sifan Hassan im April in London nicht starten. Titelverteidigerin Hellen Obiri (Kenia), die im vergangenen Jahr mit 2:19:51 den 22 Jahre alten Streckenrekord brach, dürfte die schärfste Konkurrentin sein. Auf der Startliste steht auch Fabienne Königstein (Hannover 96), die bei der EM verletzungsbedingt das Rennen vorzeitig beendete. Auch bei den Männern geht der Vorjahressieger an den Start: Benson Kipruto (Kenia) ist mit seiner Bestzeit von 2:02:16 auch der schnellste Läufer auf der Startliste. Gleich zehn Läufer weisen persönliche Rekorde von unter 2:05:00 Stunden auf. Zu beachten sein wird Andreas Almgren. Der schwedische Halbmarathon-Weltmeister und -Europarekordler läuft sein Debüt.
Streckenrekorde:
2:04:58 Tamirat Tola (ETH) 2023
2:19:51 Hellen Obiri (KEN) 2025
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Benson Kipruto KEN 2:02:16, Deresa Geleta ETH 2:02:38, Cybrian Kotut KEN 2:03:22, Zouhair Talbi USA 2:03:45, Abdi Nageeye NED 2:04:20, Geoffrey Kamworor KEN 2:04:23, Iliass Aouani ITA 2:04:26, Mohamed Esa ETH 2:04:39, Conner Mantz USA 2:04:43, Kengo Suzuki JPN 2:04:56, Yemaneberhan Crippa ITA 2:05:18, Edward Cheserek KEN 2:05:24, Ryota Kondo JPN 2:05:39, Ryan Ford USA 2:05:46, Joe Klecker USA 2:05:56, Peter Lynch IRL 2:06:08, Patrick Dever GBR 2:06:18, Andreas Almgren SWE Debüt.
Frauen: Sifan Hassan NED 2:13:44, Hellen Obiri KEN 2:15:53, Sheila Chepkirui KEN 2:17:29, Gotytom Gebreslase ETH 2:18:11, Viola Cheptoo KEN 2:19:05, Mercy Chelangat
KEN 2:20:30, Jessica McClain USA 2:20:49, Annie Frisbie USA 2:22:00, Fiona O’Keeffe USA 2:22:10, Fabienne Königstein GER 2:22:17, Carrie Ellwood USA 2:22:53, Erika Kemp
USA 2:22:56, Giovanna Epis ITA 2:23:46, Weini Kelati USA Debüt.
Valencia am 6. Dezember
Der Valencia-Marathon könnte für eine dicke Nikolaus-Überraschung sorgen. Die Spanier ließen in diesem Jahr frühzeitig die Katze(n) aus dem Sack. Mehrere Monate vor dem Start verkündeten sie die Topstars des Rennens. Für die Äthiopier Yomif Kejelcha und Fotyen Tesfay kann es auf der sehr schnellen Strecke in Valencia eigentlich nur ein Ziel geben: Weltrekord. Kejelcha lief bei seinem Debüt in London im April hinter Sabastian Sawe (Kenia) als Zweiter sensationelle 1:59:41, und Tesfay erreichte bei ihrer siegreichen Marathon-Premiere in Barcelona im März erstaunliche 2:10:51. Es spricht einiges dafür, dass diese beiden Athleten in Valencia nicht zu schlagen sein werden.
Streckenrekorde:
2:01:48 Sisay Lemma (ETH) 2023
2:14:00 Joyciline Jepkosgei (KEN) 2025
Topläufer mit persönlichen Bestzeiten:
Männer: Yomif Kejelcha ETH 1:59:41, John Korir KEN 2:02:24, Alexander Mutiso KEN 2:03:11, Dawit Wolde ETH 2:03:48, Nibret Melak ETH 2:04:00, Leul Gebreselassie ETH 2:04:02, Awet Kibrab NOR 2:04:24 - weitere noch nicht bekannt.
Frauen: Fotyen Tesfay ETH 2:10:51, Joyciline Jepkosgei KEN 2:14:00, Emily Sisson USA 2:18:29, Lilian Kasait KEN 2:19:35, Alisa Vainio FIN 2:20:39, Aberu Ayana ETH 2:20:20 - weitere noch nicht bekannt.
Weitere Herbst-Marathon-Rennen mit spitzensportlichen Feldern
4. Oktober Köln
11. Oktober Eindhoven
18. Oktober Ljubljana
1. November Istanbul
1. November Seoul
8. November Athen
6. Dezember Fukuoka
12. Dezember Abu Dhabi
13. Dezember Mersin / TUR
Die besten Zeiten aller Zeiten
Männer:
1:59:30 Sabastian Sawe KEN London 26.4.2026
1:59:41 Yomif Kejelcha ETH London 26.4.2026
2:00:28 Jacob Kiplimo UGA London 26.4.2026
2:00:35 Kelvin Kiptum KEN Chicago 8.10.2023
2:01:09 Eliud Kipchoge KEN Berlin 25.9.2022
2:01:25 Kelvin Kiptum (2) KEN London 23.4.2023
2:01:39 Eliud Kipchoge (2) KEN Berlin 16.9.2018
2:01:39 Amos Kipruto KEN London 26.4.2026
2:01:41 Kenenisa Bekele ETH Berlin 29.9.2019
2:01:48 Sisay Lemma ETH Valencia 3.12.2023
Frauen:
2:09:56 Ruth Chepngetich KEN Chicago 13.10.2024
2:10:51 Fotyen Tesfay ETH Barcelona 15.3.2026
2:11:53 Tigst Assefa ETH Berlin 24.9.2023
2:13:44 Sifan Hassan NED Chicago 8.10.2023
2:14:00 Joyciline Jepkosgei KEN Valencia 7.12.2025
2:14:04 Brigid Kosgei KEN Chicago 13.10.2019
2:14:18 Ruth Chepngetich (2) KEN Chicago 9.10.2022
2:14:29 Brigid Kosgei (2) KEN Tokio 1.3.2026
2:14:43 Peres Jepchirchir KEN Valencia 7.12.2025
2:14:57 Hawi Feysa ETH Chicago 12.10.2025
Die schnellsten Deutschen aller Zeiten
Männer:
2:04:03 Amanal Petros (Hannover) Valencia 7.12.2025
2:04:45 Samuel Fitwi (Trier) Hamburg 26.4.2026
2:05:46 Richard Ringer (Rehlingen) Valencia 1.12.2024
2:06:45 Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf) Valencia 7.12.2025
2:07:33 Sebastian Hendel (Braunschweig) Berlin 29.9.2024
2:08:11 Filimon Abraham (Regensburg) Sevilla 23.2.2025
2:08:13 Haftom Welday (Hamburg) Barcelona 15.3.2026
2:08:22 Nils Voigt (TV Wattenscheid) Amsterdam 19.10.2025
2:08:33 Arne Gabius (Stuttgart) Frankfurt 25.10.2015
2:08:47 Jörg Peter (Dresden) Tokio 14.2.1988
Frauen:
2:19:19 Irina Mikitenko (Wattenscheid) Berlin 28.9.2008
2:21:26 Domenika Mayer (Regensburg) Hannover 12.4.2026
2:21:47 Melat Kejeta (Kassel) Dubai 7.1.2024
2:22:17 Fabienne Königstein (Mannheim) Berlin 21.9.2025
2:24:32 Laura Hottenrott (Kassel) Valencia 3.12.2023
2:24:35 Katrin Dörre-Heinig (Leipzig) Hamburg 25.4.1999
2:24:54 Deborah Schöneborn (Berlin) Houston 14.1.2024
2:24:56 Katharina Steinruck (Frankfurt) Osaka 14.2.2023
2:25:37 Uta Pippig (Berlin) Berlin 26.9.1995
2:25:42 Fate Tola (Braunschweig) Frankfurt 30.10.2016
Die Jahresweltbestenlisten 2026
Männer:
1:59:30 Sabastian Sawe KEN London 26.4.
1:59:41 Yomif Kejelcha ETH London 26.4.
2:00:28 Jacob Kiplimo UGA London 26.4.
2:01:39 Amos Kipruto KEN London 26.4.
2:02:59 Tamirat Tola ETH London 26.4.
2:03:23 Deresa Geleta ETH London 26.4.
2:03:37 Tadese Takele ETH Tokio 1.3.
2:03:37 Geofry Kipchumba KEN Tokio 1.3.
2:03:38 Alexander Munyao KEN Tokio 1.3.
2:03:44 Daniel Mateiko KEN Tokio 1.3.
Frauen:
2:10:51 Fotyen Tesfay ETH Barcelona 15.3.
2:14:29 Brigid Kosgei KEN Tokio 1.3.
2:15:41 Tigst Assefa ETH London 26.4.
2:15:53 Hellen Obiri KEN London 26.4.
2:15:55 Joyciline Jepkosgei KEN London 26.4.
2:16:36 Bertukan Welde ETH Tokio 1.3.
2:17:05 Brillian Kipkoech KEN Hamburg 26.4.
2:17.39 Hawi Feysa ETH Tokio 1.3.
2:17:39 Sutume Kebede ETH Tokio 1.3.
2:18:25 Rebecca Tanui KEN Hamburg 26.4.
Die schnellsten Deutschen 2026
Männer:
2:04:45 Samuel Fitwi Silvesterlauf Trier Hamburg 26.4.2026
2:08:13 Haftom Welday TB Hamburg Eilbeck Barcelona 15.3.2026
2:08:31 Amanal Petros Hannover 96 London 26.4.2026
2:08:47 Aaron Bienenfeld Düsseldorf Athletics Hamburg 26.4.2026
2:10:05 Richard Ringer LC Rehlingen Birmingham 16.8.2026
2:11:02 Tom Thurley Munich Athletics Hannover 12.4.2026
2:12:22 Erik Hille Munich Athletics Hannover 12.4.2026
2:12:55 Simon Boch Düsseldorf Athletics Birmingham 16.8.2026
Frauen:
2:21:26 Domenika Mayer LG Telis Finanz Regensburg Hannover 12.4.2026
2:24:31 Fabienne Königstein Hannover 96 Hannover 12.4.2026
2:29:30 Nina Reuter Laufteam Kassel Düsseldorf 26.4.2026
2:30:34 Tabea Themann Hamburg Running Hamburg 26.4.2026
2:30:52 Katharina Saathoff Braunschweiger LC Hannover 12.4.2026
2:31:09 Jana Soethout Berlin Track Club Rotterdam 12.4.2026
2:31:15 Laura Hottenrott Düsseldorf Athletics Birmingham 16.8.2026
2:32:13 Anna Langerwisch Marathon Team Berlin Prag 3.5.2026












