Indoor Meeting Karlsruhe 2021 Veranstalter / Andreas Arndt

Weltjahresbestleistungen in Karlsruhe

Indoor Meeting Karlsruhe 2021 Weltjahresbestleistungen in Karlsruhe

Bethwel Birgen und Beatrice Chepkoech gewannen über 3.000 Meter beim Indoor Meeting Karlsruhe.

Zwei Langstreckenwettbewerbe standen beim hochkarätigsten deutschen Hallen-Meeting dieser Wintersaison in Karlsruhe auf dem Programm: Über 3.000 m liefen dabei sowohl Bethwel Birgen als auch Beatrice Chepkoech flotte Jahresweltbestzeiten. Die beiden Kenianer setzten dabei in der noch jungen Hallensaison, die bedingt durch die Corona-Pandemie deutlich weniger Wettkämpfe haben wird als üblich, erste Richtwerte über diese Distanz.

Bethwel Birgen gewinnt in Karlsruhe

Souverän lief Bethwel Birgen in Karlsruhe zum 3.000-m-Sieg. Dabei lief der Hallen-WM-Dritte von 2018 über diese Distanz nach 7:34,12 Minuten ins Ziel. Damit unterbot der Kenianer seine eigene persönliche Bestzeit um gut zwei Sekunden und verbesserte die bisherige Jahresweltbestzeit um gut 16 Sekunden. Auch die drei Athleten hinter ihm liefen in Karlsruhe persönliche Bestzeiten: der Spanier Mohamed Katir wurde in 7:35,21 Zweiter vor Jimmy Gressier (Frankreich/7:39,70) und Andrew Butchart (Großbritannien/7:40,85). Marcel Fehr (LG Filstal) gab das Rennen auf.

Hochspannung bei den 3.000-Meter-Läuferinnen

Auch bei den Frauen gab es über die 3.000-m-Strecke einen Sieg der Favoritin: Beatrice Chepkoech gewann in 8:41,98 Minuten nach einem starken Schlussspurt vor der Äthiopierin Fantu Worku, die nach 8:42,22 im Ziel war. Rang drei belegte die Britin Melissa Courtney-Bryant in 8:42,41 vor der Kenianerin Gloria Kite (8:44,43). Beatrice Chepkoech, die über die 3.000-m-Hindernis-Distanz den Weltrekord hält und auch amtierende Weltmeisterin ist, verbesserte die Jahresweltbestzeit um gut zwölf Sekunden. Deutsche Läuferinnen waren in diesem Rennen nicht am Start.

Trost vor Nanyondo und Granz

Über die 3.000-m-Rennen hinaus fand unter anderem auch ein Damen-Rennen über 1.500 Meter statt. Dieses gewann Katharina Trost, die in 4:12,02 Minuten die Weltjahresbestleistung um über fünf Sekunden verbessern konnte. Ihre persönliche Bestzeit verpasste sie hingegen um rund 1,1 Sekunden. Die ersten 800 Meter wurde sie von ihrer Vereinskollegin Christina Hering unterstützt, die das Tempo hoch hielt. Mit Caterina Granz und Gesa Felicitas Krause gingen zwei weitere deutsche Topläuferinnen an den Start. Während Granz in 4:12,62 Minuten Dritte wurde, kam Krause in 4:15,38 Minuten auf den fünften Rang. Zweite wurde derweil Winnie Nanyondo aus Uganda (4:12,36 Minuten).

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