Beer und Riis jubeln in Erkner

Ironman 70.3 Erkner
Beer und Riis jubeln in Erkner

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.09.2026
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Im fünften Jahr wuchs der Ironman 70.3 Erkner 2026 weiter. Auffällig war aber besonders auch, dass das Triathlon-Event immer internationaler wird – und auch der Frauen-Anteil stieg sichtlich. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gingen die Gesamtsiege an ausländische Sportler, aber auch auf den weiteren Rängen und mitten im Teilnehmerfeld waren viele internationale Starter zu finden.

Fotograf Julian Richter war beim Ironman 70.3 Erkner 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.

Bei den Frauen führte dieses Mal kein Weg an Laura Beer aus Österreich vorbei. Beer war 31:01 Minuten geschwommen und hatte 2:17:14 Stunden für die zweite Teildisziplin, das Radfahren, gebraucht. Den abschließenden Halbmarathon lief sie in schnellen 1:27:06 Stunden. Inklusive der Wechselzeiten kam sie so auf eine Zielzeit von 4:20:21 Stunden, womit sie auf dem 35. Gesamtplatz landete und unter den schnellsten Frauen verdient gewann. Zweite wurde Beers Landsfrau Gudrun Steiner, die nach dem Schwimmen noch über eine Minute vor der späteren Siegerin gelegen hatte. Am Ende kam sie jedoch nach 4:27:14 Stunden – und damit fast sieben Minuten nach Laura Beer – ins Ziel. Auf Rang drei finishte beim Ironman 70.3 Erkner 2026 Mira Hippe, die gleichzeitig schnellste Deutsche war. Für sie stoppte die Uhr nach 4:28:15 Stunden.

Julian Richter

Doppelsieg für dänische Triathleten

Genau wie bei den Frauen war auch bei den Männern ein Doppelsieg zu sehen – hier allerdings nicht für Österreich, sondern für Dänemark. Vom Start weg dominierte Oscar Riis das Rennen. Nach und nach baute er seinen Vorsprung aus, sodass er nach 24:31 Minuten Schwimmen und 2:03:09 Stunden Radfahren beruhigt auf die Laufstrecke gehen konnte. Allerdings ließ es Riis auch dort nicht gemütlich angehen und lief den Halbmarathon so in herausragenden 1:14:39 Stunden. Nach 3:46:44 Stunden durfte er so verdient den Sieg bejubeln. Viktor Bertin lief die 21,1 Kilometer sogar in 1:12:11 Stunden, hatte zuvor jedoch etwas länger gebraucht und wurde damit schließlich in 3:50:14 Stunden Zweiter. Platz drei sicherte sich der Belgier Gauthier Mine (4:00:52 Stunden), der eine Zeit von unter vier Stunden am Ende um 53 Sekunden verpasste. Nur 40 Sekunden später folgte Erik Hoffmann (4:01:32 Stunden) auf dem vierten Rang.

Die schönsten Bilder aus Erkner