Von einem bunten Feuerwerk begleitet, machten die Starterinnen des Frauen-Rennens den Auftakt zur Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026. Die einmalige Strecke durch und um Nizza stellte die perfekte Kulisse für dieses Highlight im globalen Triathlon-Kalender dar. Auf französischem Boden präsentierte sich besonders eine Amerikanerin in bester Verfassung.
Fotograf Ingo Kutsche war bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Am frühen Morgen des 12. Septembers fiel an der steinigen Küste Nizzas der Startschuss für das mit großer Spannung und Vorfreude erwartete WM-Rennen der Frauen. Neben der mehrfachen Ironman-70.3-Weltmeisterin Taylor Knibb ging unter anderem die deutsche Ausnahme-Triathletin Laura Philipp an den Start. Zu Beginn waren es aber besonders Sophie Evans und Lena Meißner, die das Rennen schnell machten und das Feld so auseinanderzogen. Wenig überraschend kam Sophie Evans als Erste aus dem Wasser. Meißner folgte als Zweite. Kirsten Kasper wechselte besonders schnell und rollte so zuerst aus der Wechselzone.
Knibb spielt ihre Stärken aus
Auf den ersten Anstiegen der interessanten Radstrecke übernahm dann erstmals Taylor Knibb die Initiative, nachdem sie auf den ersten Radkilometern noch in einer kleinen Gruppe 20 Sekunden hinter der Spitze zu finden war. Auf dem Weg in Richtung des Col de Vence wurde immer deutlicher welche Extraklasse die US-Amerikanerin auf dem Rad mitbringt. Nach 2:32:07 Stunden – und somit mehrere Minuten weniger als ihre direkten Konkurrentinnen – auf dem Rad erreichte Knibb als Führende die zweite Wechselzone. 4:24 Minuten später folgte die Franzosin Marjolaine Pierré, die sich besonders in der Abfahrt stark präsentierte.
Auf der Laufstrecke schlug dann die große Stunde von Julie Derron aus der Schweiz. Sie lief den Halbmarathon in herausragenden 1:13:04 Stunden und schob sich so noch bis auf Platz zwei (4:23:30 Stunden) nach vorne. Ihrer Landsfrau Alanis Siffert, die am Ende in 4:25:10 Stunden Dritte wurde, nahm sie auf den 21,1 Laufkilometern so gut fünf Minuten ab. Taylor Knibb lief 1:17:56 Stunden, siegte in 4:19:24 Stunden aber hochverdient und mit neuer Strecken-Bestzeit. Laura Philipp kam nach 4:27:28 Stunden als Sechste ins Ziel. Caroline Pohle komplettierte als zweite Deutsche nach 4:30:53 Stunden die Top 10.





