Hayden Wilde gelingt in Nizza der große Wurf

Ironman 70.3 Weltmeisterschaft
Hayden Wilde gelingt in Nizza der große Wurf

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.09.2026
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Über mehrere Tage hinweg war ganz Nizza im Triathlon-Fieber. Der Grund hierfür war die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026, die in der südfranzösischen Metropole über die Bühne ging. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern war ein sehr interessantes Rennen zu sehen, welches am Ende Taylor Knibb und Hayden Wilde für sich entscheiden konnten.

Fotograf Ingo Kutsche war bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2026 in Nizza vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.

Zu früher Stunde um 7:00 Uhr gestartet, blieb die Hälfte des Starterfeldes beim Schwimmen noch an der Spitze zusammen. So lagen die ersten 27 Triathleten nach der ersten Teildisziplin innerhalb von gut 20 Sekunden. Die Führung hatte zu Beginn Seth Rider aus den USA inne, der nach 23:28 Minuten aus dem Wasser kam. Ebenfalls Teil der Spitzengruppe waren auch sechs Deutsche sowie der starke Norweger Kristian Blummenfelt. Auch auf dem Rad lagen zahlreiche Athleten gemeinsam in Front, sodass der große Lauf-Showdown für Klarheit sorgen musste.

Wilde rettet sich vor dem heranstürmenden Blummenfelt ins Ziel

Auf den ersten Laufkilometern waren es besonders Hayden Wilde und Lasse Nygaard Priester, die dem Rennen an der Spitze ihren Stempel aufdrücken konnten. Dahinter hielt sich Michele Bartolamedi aus Italien überraschend auf Rang drei. Etwa nach der Hälfte des Halbmarathons sah es danach aus, als könne Priester sich absetzen. Wilde konnte aber kontern und schlug mit einem Angriff zurück. Während Wilde Priester enteilte, machte Blummenfelt von hinten ordentlich Druck, sodass sich bis ins Ziel noch mehrere Positionswechsel ergeben sollte.

Am Ende gewann der Neuseeländer Wilde in 3:50:51 Stunden vor Blummenfelt (3:51:09 Stunden) und dem Belgier Jelle Geens (3:52:40 Stunden). Lasse Nygaard Priester kam in 3:54:08 Stunden auf Platz fünf, Jonas Schomburg wurde in 3:55:23 Stunden als zweitbester Deutscher Achter. Besonders bemerkenswert war Kristian Blummenfelt läuferische Leistung. In 1:05:12 Stunden lief er den Halbmarathon schneller als je zuvor.

Die schönsten Bilder aus Nizza