Während der Ironman Hamburg auch 2026 wieder zur Bühne sportlicher Höchstleistungen wurde, war auch ein Sabotage-Akt Teil der diesjährigen Ironman-Hamburg-Geschichte. Wer keine Metallspliter erwischt hatte und somit mit gefüllten Reifen in die zweite Wechselzone kam, konnte sich glücklich schätzen.
Fotograf Julian Richter war beim Ironman Hamburg 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Im Hamburger Stadtteil Kirchwerder hatten Unbekannte über mehrere Meter hinweg Metallsplitter auf der Straße verteilt. Es gab zahlreiche Reifendefekte. Viele mussten das Rennen beenden. Manche Teilnehmende stürzten sogar, was für einen 29-Jährigen mit einem Knochenbruch endete. Rasch nahm die Polizei Ermittlungen auf. Mittlerweile ist die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Løvseth siegt in Hamburg vor Philipp
Von dem Anschlag waren zahlreiche Starter des Jedermann-Rennens betroffen. Die Starterinnen der Ironman-EM der Frauen waren nicht behindert, sodass sich zum wiederholten Male ein interessantes Rennen entwickelte. An der Spitze lief nach 8:11:11 Stunden die Norwegerin Solveig Løvseth zum Sieg. Sie hatte besonders auf dem Rad überzeugt und konnte mit einer Marathonzeit von 2:49:21 Stunden einen Vorsprung von 1:18 Minuten vor Laura Philipp ins Ziel retten. Die deutsche Ausnahmeathletin lief 7:05 Minuten schneller, konnte aber die Norwegerin nicht mehr einholen und wurde in 8:12:29 Stunden Zweite. Komplettiert wurde das Podest durch Katrine Graesboll Christensen, die 8:15:20 Stunden benötigte und sich dank starker Laufleistung über Bronze freuen durfte. Zweitbeste Deutsche war Jenny Jendryschik auf Rang 13 (8:47:29 Stunden).

Laura Philipp benötigte in Hamburg 8:12:29 Stunden. Damit landete sie auf dem zweiten Platz.
Schnellster Mann war dieses Mal Martin Kodewitz, der in 7:59:55 Stunden, der als einziger Teilnehmer unter acht Stunden bleiben konnte. Der Chinese Pengcheng Li (8:17:22 Stunden) und Mantas Jablonskis aus Litauen (8:17:54 Stunden) folgten auf den Rängen zwei und drei. Mit Jakob Meibeyer landete nach 8:25:21 Stunden ein weiterer Deutscher innerhalb der Top 5.





