Alex Matata will in Istanbul außergewöhnliche Bilanz fortsetzen

Istanbul-Halbmarathon
Matata will außergewöhnliche Bilanz fortsetzen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.04.2026
Als Favorit speichern
Matata will außergewöhnliche Bilanz fortsetzen
Foto: Spor Istanbul

Kenias Titelverteidiger Alex Matata und die Äthiopierin Ftaw Zeray führen die Startlisten des hochklassig besetzten Istanbul-Halbmarathons an. Während Matata mit einer persönlichen Bestzeit von 59:20 Minuten an den Start geht, steigerte sich Zeray vor kurzem auf 65:12. Sie ist eine von einem Dutzend Läuferinnen, die bereits unter 69:00 gelaufen sind. Im Männer-Elitefeld des Türkiye Is Bankasi Istanbul-Halbmarathons gehen zehn Athleten mit Bestzeiten von unter 61:00 ins Rennen.

Der 27-jährige Alex Matata lief seine Bestzeit vor gut einem Jahr beim hochkarätigen Halbmarathon in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate). Danach gewann er in Istanbul bei windigen Wetterbedingungen in 59:40. Matata kann eine außergewöhnliche Halbmarathon-Bilanz fortsetzen. In den vergangenen zwei Jahren lief er ein Dutzend Mal über die 21,0975-km-Distanz und gewann dabei zehnmal. Sein nächstes Ziel ist es, seine Bestzeit auf unter 59:00 Minuten zu drücken. In Istanbul trifft Alex Matata am Sonntag unter anderen auf seinen Landsmann Solomon Yego. Der Kenianer geht mit einem offiziellen persönlichen Rekord von 59:29 ins Rennen. Allerdings gewann er bereits vor zehn Jahren den Rom-Ostia-Halbmarathon in 58:44. Die Strecke des Rennens ist jedoch nicht Rekord-konform, so dass die Zeiten nicht in den offiziellen Bestenlisten auftauchen. Während der Marathon-Spezialist Shura Kitata (Äthiopien) auch schon unter einer Stunde gelaufen ist (59:47), zeigte der Moses Cheruiyot vor kurzem gute Form. Der erst 22-jährige Kenianer lief in Prag 60:00.

So wie Alex Matata ist auch Ftaw Zeray eine Halbmarathon-Spezialistin. In den vergangenen drei Jahren lief die 28-jährige Äthiopierin gleich ein Dutzend mal unter 68:00 Minuten und davon fünf Mal schneller als 67:00. Im März zeigte Zeray hochklassige Form, als sie sich bei ihrem Sieg in Paris auf 65:12 verbesserte und dabei auch den Streckenrekord brach. Es gibt sicherlich international nur sehr wenige Athletinnen, die über die Halbmarathon-Distanz derart konstant so starke Leistungen zeigen wie die Halbmarathon-WM-Sechste von 2023.

Die Kenianerinnen Evaline Chirchir und Caroline Gitonga sind die nächstschnellsten Läuferinnen auf der Istanbuler Startliste. Chirchir hat eine Bestzeit von 66:01 und Gitonga steigerte sich vor kurzem in Prag auf 66:16. Zu beachten sein wird auch die erst 21-jährige Asmarech Anley (Äthiopien), die sich im Februar bei ihrem Sieg in Ras Al Khaimah auf 67:22 verbesserte. Kristina Hendel (SCC Berlin) musste ihren Start in Istanbul krankheitsbedingt absagen.