Einen äthiopischen Doppel-Sieg gab es beim Kapstadt-Marathon. Während Mohamed Esa den Streckenrekord auf 2:04:55 Stunden verbesserte, gewann Dera Dida mit 2:23:18. Das Rennen in Südafrika wird zukünftig voraussichtlich zur World Marathon Majors-Serie zählen, zu der derzeit bereits sieben Läufe gehören. Im vergangenen Jahr wurde der Kapstadt-Marathon aufgrund eines Unwetters wenige Stunden vor dem Start abgesagt.
Der 25-jährige Mohamed Esa setzte sich nach rund 40 km ab und gewann dann in 2:04:55. Damit blieb er über drei Minuten unter dem bisherigen Streckenrekord, den sein Landsmann Abdisa Tola mit 2:08:16 vor zwei Jahren aufgestellt hatte. Die Zeit von Esa, der nach zweiten Plätzen in Tokio (2023), Boston und Chicago (jeweils 2024) zum ersten Mal einen Marathon gewann, ist auch ein „African Allcomers Record“ (die schnellste je auf afrikanischem Boden gelaufene Zeit).
Nur vier Sekunden hinter Esa belegte sein Landsmann Yihunilign Adane mit 2:04:59 den zweiten Platz. Der Kenianer Kalipus Lomwai wurde in 2:05:06 Dritter. Auch Leonard Langat (Kenia/2:05:26) und Jemal Yimer (Äthiopien/2:05:48) liefen noch unter 2:06:00. Auf Rang 16 kam der frühere Weltrekordler und Olympiasieger Eliud Kipchoge (Kenia) nach 2:13:29 ins Ziel. Der 41-Jährige hatte seine leistungssportliche Karriere im vergangenen Herbst beendet.
Im Rennen der Frauen setzte sich die Ehefrau des Olympiasiegers, Tamirat Tola, durch: Dera Dida gewann in 2:23:18 und feierte in Kapstadt ihren zweiten Marathon-Sieg. 2023 hatte die 29-jährige Äthiopierin in Dubai triumphiert. Ihre Landsfrauen Mestawut Fikir und Waganesh Amare belegten mit 2:23:46 beziehungsweise 2:23:57 die Ränge zwei und drei. Dahinter folgten die Kenianerin Leah Cheruto (2:24:31) und die bereits 46-jährige Edna Kiplagat. Die Weltmeisterin von 2011 und 2013 lief in Kapstadt nach 2:25:44 ins Ziel.
Eine schwedische Siegerin gab es beim Ottawa-Marathon: Abeba Aregawi gewann mit großem Vorsprung in 2:23:12. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Tahir Kuftu (Äthiopien/2:25:33) und Betty Chepkorir (Kenia/2:25:51). Im Rennen der Männer setzte sich Elivis Cheboi mit 2:09:22 durch.





