Themenspecial zum Coronavirus
Themenspecial zum Coronavirus
photorun.net

Lake Biwa Marathon 2020 Evans Chebet gewinnt im strömenden Regen in Japan

Der Kenianer kommt nach 2:07:29 Stunden ins Ziel und siegt beim Lake Biwa Marathon. Anke Esser startet in Nagoya zu schnell.

Mao Ichiyama hat sich beim letzten japanischen Qualifikationsrennen am 8. März in Nagoya noch einen Startplatz für den olympischen Marathon gesichert. Die Spiele finden im Sommer 2020 in Tokio statt, wobei die Marathonläufe aus klimatischen Gründen nach Sapporo verlegt wurden. Bei dem reinen Frauen-Marathon in Nagoya musste die schnellste Japanerin unter 2:21:47 Stunden laufen, um den dritten Startplatz zu ergattern, den bisher Mizuki Matsuda inne hatte. Mao Ichiyama gewann das Rennen in 2:20:29 Stunden vor ihrer Landsfrau Yuka Ando (2:22:41 Stunden) und der Kenianerin Purity Rionoripo (2:22:56 Stunden).

Anke Esser bricht ein

Nachdem sie sich beim Chicago-Marathon im vergangenen Oktober um über zehn Minuten auf 2:32:06 Stunden gesteigert hatte, wollte sich Anke Esser (TV Friesen Telgte/Ostbevern) in Nagoya weiter verbessern und in den Kampf um die maximal drei olympischen Startplätze eingreifen. Sie lief anfangs ein flottes Tempo: Nach 34:44 Minuten passierte sie den 10-Kilometer-Punkt und lag auf Kurs für eine Zeit um 2:27 Stunden. Ihre 20-Kilometer-Zwischenzeit von 70:38 Minuten deutete immer noch auf ein mögliches Ergebnis von etwa 2:29 Stunden hin. Doch in der Folge konnte Anke Esser das Tempo nicht mehr halten und brach auf den letzten Kilometern ein. Nach 2:39:19 Stunden lief sie schließlich auf Rang 26 ins Ziel.

Die Veranstalter in Nagoya hatten, analog zum Tokio-Marathon vor einer Woche, das Massenrennen aufgrund der Coronavirus-Gefahr ausfallen lassen und nur die Eliteläuferinnen rennen lassen.

Defekt an der Startpistole verzögert Start

Auch der japanische Lake Biwa-Marathon – traditionell ein Männer-Elitemarathon und kein Massenrennen – fand statt. Hier gewann bei strömendem Regen der Kenianer Evans Chebet die 75. Auflage der Veranstaltung in 2:07:29 Stunden vor Stephen Mokoka (Südafrika/2:08:05 Stunden) und Felix Kiprotich (Kenia/2:08:48 Stunden). Vierter wurde der Japaner Naoya Sakuda mit 2:08:59 Stunden. Er hätte den japanischen Rekord von 2:05:29 Stunden brechen müssen, um sich noch für Olympia zu qualifizieren. Wie die "Japan Running News" berichten gab es ein für japanische Verhältnisse sehr ungewöhnliches Problem: Die Startpistole funktionierte nicht, so dass sich der Start im Regen um zehn Minuten verzögerte.

Afrikanische Sieger beim Den Haag Halbmarathon

Einer der größten Frühjahrsläufe Europas ist der Halbmarathon in Den Haag. Rahmenwettbewerbe über kürzere Laufstrecken hinzugerechnet, registrierten die holländischen Veranstalter rund 42.000 Anmeldungen. In einem knappen Zieleinlauf triumphierte der Äthiopier Dawit Wolde in 59:58 Minuten. Im Sekundenabstand folgten die Kenianer Kelvin Kiptum (59:59 Minuten) und Bernard Kimani (60:00 Minuten) auf den Plätzen zwei und drei.

Die schnellste Frau kam aus Kenia: Joyline Chemutai blieb zum ersten Mal in ihrer Karriere unter 70 Minuten und gewann mit 69:44 Minuten vor der Polin Katarzyna Jankowska, die 71:32 Minuten lief. Dritte wurde die Äthiopierin Zewdnesh Ayele. Sie war nach 71:37 Minuten im Ziel.

Mehr zum Thema Corona-Themenspecial
Winterlaufcup Reutlingen 2020 - 3. Lauf
News & Fotos
Podcast
Young athletic man running at park during cold autumn morning
Trainingspläne
female running
Trainingspläne