Citylauf Dresden Initational 2020 Philippe Millereau

Top-Zeiten in Frankreich: 24 persönliche Bestleistungen

Asics BE(AT) your Personal Best 2021 Landesrekorde und Weltjahresbestleistung in Frankreich

Am 24. April erzielten in Frankreich gleich zwei Dutzend Top-Läufer in einem Elite-Rennen von Asics neue persönliche Bestzeiten.

Für wenige Läufer bot die Challenge „BE(AT) your Personal Best" am Samstag, den 24. April, die Chance auf ein schnelles Rennen über fünf oder zehn Kilometer. Voraussetzung für einen Start auf der Strecke in einem Freizeitpark bei Bois aux Daims Morton: Auf die Teilnehmerliste schafften es ausschließlich Asics-Athleten. Das Rennen diente neben der persönlichen Möglichkeit jedes Läufers als Launch des neuen Asics-Carbon-Modells Metaspeed Sky, der die neue Nummer eins des japanischen Herstellers ist. Bei idealen äußeren Bedingungen gab es neben 24 individuellen Bestleistungen auch einen Landesrekord sowie eine Weltjahresbestleistung zu bejubeln.

Felix Bour läuft neuen französischen 5-km-Landesrekord

Um zehn Uhr fiel für die 5-km-Läufer der Startschuss. Besondere Aufmerksamkeit galt auf der kürzeren Distanz dem Schweizer Julien Wanders. Dieser erwischte allerdings keinen guten Tag und lief fernab seiner persönlichen Bestzeit als Achter in 14:13 Minuten ins Ziel. Vorne sorgte der als Pacemaker vorgesehene Kenianer Boniface Kibiwott für eine starke Siegzeit von 13:24 Minuten. Unweit dahinter blieben die beiden Franzosen Felix Bour und Etienne Daguinos mit 13:34 Minuten und 13:36 Minuten. Bours Zeit bedeutete einen neuen französischen Rekord über diese Distanz. Eine beachtliche Leistung zeigte auch der Deutsche Ilyas Osman in 13:42 Minuten, was zu Platz vier reichte. Mit dem Kenianer Mathew Kibarus (13:46), dem Italiener Pietro Riva (13:50) und dem Franzosen Valentin Bresc (13:57) blieben drei weitere Läufer unter der 14-Minuten-Marke ehe der etwas enttäuschte Wanders die Ziellinie überschritt.

Sarah Lahti läuft zu ihrem nächsten Landesrekord

Nicht ihren ersten Landesrekord lief die 26-jährige Schwedin Sarah Lahti, die zuletzt etwa in Dresden im November und März über Halbmarathon und zehn Kilometer ihre Klasse bewies. Mit 15:22 Minuten konnte sich die Olympionikin von 2016 über ihren nächsten Landesrekord freuen. Stolze 17 Sekunden blieb sie unter der bestehenden schwedischen Bestmarke. Zweite wurde die Französin Leila Hadji in 15:51 Minuten, hauchdünn vor der Vogtländerin Kristina Hendel (15:52).

Vom Pacemaker zum Weltjahresbesten

Nach dem 5-km-Rennen wurde es ernst für die Läufer, die über zehn Kilometer an den Start gingen. Als Pacemaker ins Rennen gegangen, lief der Kenianer Hillary Kipkoech weite Teile des 10-km-Rennens allein – weil er dem Rest davongeeilt war. Nach 27:35 Minuten stoppte die Uhr eine neue Weltjahresbestzeit für ihn. Deutlich dahinter erreichte der Spanier Jorge Blanco als Zweiter eine Zeit von 28:27 Minuten. Knapper war das Duell um Platz drei zwischen dem Norweger Sondre Nordstad Moen und dem Belgier Koen Naert. Ersterer sicherte sich in 28:35 Minuten den verbliebenen Podiumsplatz, Naert wurde in 28:37 Minuten Vierter.

Die siegreiche Eritreerin Mekdes Woldu verpasste die aktuelle Weltjahresbestleistung, lief aber dennoch eine schnelle Zeit von 31:47 Minuten. Ledigliche eine Frau war dieses Jahr bisher schneller: Miriam Dattke, die am 7. März in Berlin hochklassige 31:38 Minuten lief. Die Österreicherin Julia Mayer lief dahinter zum zweiten Platz in 33:35 Minuten. Rang drei ging an die Belgierin Juliette Thomas, die 34:18 Minuten benötigte.

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