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Kreative Challenges in Köln und München

Lauf-Challenges Kölle 47/11 und Minga 21/42 Kreative Challenges in Köln und München

Während bei der Lauf-Challenge in München 21 Brücken überquert werden müssen, gilt es in Köln elf Brauereien zu passieren.

In Zeiten, in denen es kaum reale Laufevents gibt, gilt es kreativ zu werden und sich andere Herausforderungen zu suchen. Kein Wunder, dass viele Veranstalter großer, aber auch kleiner Läufe in den vergangenen Monaten virtuelle Laufevents organisierten. In absehbarer Zukunft werden wohl einige Events als hybride Veranstaltungen ablaufen. Das Organisationsteam des München-Marathons gab dies für den im Oktober anstehenden München-Marathon 2021 bereits bekannt. Über die virtuelle Läufe, die von Veranstalter realer Läufe organisiert werden, hinaus versuchen inzwischen auch manche Privatpersonen oder Laufgruppen kleine virtuelle Challenges auf die Beine zu stellen, um sich selbst und in erster Linie viele andere Läufer zu motivieren, weiterhin die Laufschuhe zu schnüren und sich auch in schwierigen Zeiten herauszufordern.

Challenges in den größten Städten Deutschlands

Achim Happel aus München ist einer dieser Läufer, die solch kreative Ideen umzusetzen versuchen. Unter www.ausschlaggebend.com/challenges hat er mehrere kreative Challenges eingestellt, die sich vorrangig an Läufer richten, die in den großen deutschen Städten wohnen. Aktuell sind für Kölner Sportler auf der Challenge-Website die Challenges Kölle 47/11, Kölle 47/11 XL und Kölle 47/11 XXL zu finden. Für alle Sportler aus München gibt es hingegen die Challenge Minga 21/42.

21 Brücken entlang der Isar

Bei der Münchner Challenge Minga 21/42 können Läufer an einem beliebigen Tag eine 42,195 Kilometer lange Runde entlang der Isar laufen. Dabei gilt es 21 Brücken zu überqueren. Der genaue Streckenverlauf ist auf der genannten Website zu finden. Alles in allem wird an der Isar entlanggelaufen und jede Brücke überquert. Da an der letzten Brücke gewendet wird, wird jede Brücke zweimal überquert. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Herzog-Heinrich-Brücke in Freimann sowie die Braunauer Eisenbahnbrücke in der Isarvorstadt von der Challenge ausgenommen sind, da diese für Fußgänger nicht passierbar sind. Wer die Challenge absolviert hat, kann auf Social Media ein Bild mit dem Hashtag #Minga2142 posten.

Anders als in München wird in Köln kein Rundkurs gelaufen. Aus diesem Grund sollte an einem der beiden Endpunkte der 47 Kilometer langen Strecke gestartet werden. Auf der Ultramarathon-Distanz werden die letzten elf Kölsch-Brauereien passiert. Für alle, die sich eine noch anspruchsvollere Challenge wünschen, wurden zudem die XL- sowie die XXL-Variante der Challenge ins Leben gerufen. Der Hashtag für die Kölner Challenges lautet #Kölle4711.

Urkunde für alle Challenge-Finisher

Wer eine der beschriebenen Challenges erfolgreich absolviert wird, kann Achim Happel eine E-Mail schreiben, die einen Screenshot der Aktivität enthalten sollte. Anschließend erhält der jeweilige Finisher seine Finisher-Urkunde als PDF-Dokument zugeschickt. Zudem kommt jeder Finisher in die Hall of Fame. Alle, die nicht in München oder Köln wohnen, die Challenges aber trotzdem spannend finden, müssen sich noch etwas gedulden. Laut Aussage des Initiators sind weitere kreative Challenges bereits in Planung.

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