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Laufend Gutes tun Knapp 23.000 Euro für den guten Zweck

Der Frauenlauf Saarlouis und weitere Läufe der n plus sport GmbH spenden knapp 23.000 Euro, davon über 18.000 Euro an Plan International Deutschland.

„Laufend Gutes tun“ stand schon immer als Motto im Fokus der Sportmarketing Agentur n plus sport GmbH aus Saarbrücken. Mit neun Firmenläufen, zwei Frauenläufen und dem City-Biathlon Wiesbaden mussten mit der Corona-Krise 2020 viele zusätzliche Hürden genommen, Konzepte umgearbeitet und Arbeitsstunden reduziert werden. Nichtsdestotrotz hat sich das junge Team nicht demotivieren lassen und so konnten alle zwölf Großveranstaltungen teils digital, teils live, umgesetzt werden – selbstverständlich unter angepassten Rahmenbedingungen und mit neuen Konzepten.

Planungen haben sich für jeden einzelnen Teilnehmer gelohnt

„In einem normalen Veranstaltungsjahr hätten wir mit bis zu 45.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei all unseren Laufveranstaltungen gerechnet, tausende Zuschauer hätten zudem beim City-Biathlon in Wiesbaden den Athletinnen und Athleten und Olympia-Stars auf der Tribüne und entlang der Strecke zugejubelt. Auf all das mussten wir in diesem Jahr schweren Herzens verzichten“, sagt Ralf Niedermeier, Geschäftsführer der Agentur. „Die aktuelle Situation ist keine Leichte. Die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen werden uns noch lange beschäftigen und begleiten. Wir sind jedoch sehr froh, dass wir unsere Veranstaltungen in diesem Jahr doch durchgeführt haben. Vielen Vereinsveranstaltungen beispielsweise war eine Umsetzung 2020 gar nicht möglich. Zwar liegen wir mit der Gesamtteilnehmerzahl deutlich unter den Erwartungen vom Jahresbeginn, im Nachhinein hat es sich aber für jeden einzelnen Teilnehmer gelohnt, die Planungen durchzuführen“, fügt Niedermeier optimistisch hinzu.

Seit Beginn der Lauf-Historie bei n plus sport steht auch das Thema „Charity“ im Mittelpunkt der Veranstaltungsorganisation. „Mit unserem Charity-Teil wollen wir seither auch immer einen Teil zurückgeben. So spenden wir an regionale Vereine und deren Jugendarbeit, teilweise an soziale und karitative Einrichtungen. Als Teilnehmerin oder Teilnehmer und teilnehmendes Unternehmen tut man damit nicht nur sich und seiner Gesundheit etwas Gutes, indem man sich sportlich betätigt, sondern zeigt auch „Flagge“ für soziale Themen in der Region und überregional“, so Anton Wolf, ebenfalls Geschäftsführer von n plus sport. In den vergangenen Jahren wurde pro Teilnehmer ein Euro in den Spendentopf gelegt – in diesem Jahr entschied sich das Team von n plus dazu, die Hälfte der Startgebühr, der virtuell durchgeführten Läufe, für den guten Zweck zu spenden. Die folgenden Großveranstaltungen wurden 2020 rein virtuell durchgeführt: Firmenlauf Homburg, Frauenlauf Saarlouis, Frauenlauf Mannheim, Firmenlauf Ingolstadt, Firmenlauf Villingen-Schwenningen, Firmenlauf Friedrichshafen, Firmenlauf Südpfalz, Firmenlauf Saarbrücken (live + virtuell), Firmenlauf Mannheim und der Firmenlauf Lahr.

Gesamtspendensumme von knapp 23.000 Euro

Trotz Corona-Krise und Einbrüchen in den Teilnehmerzahlen erreichte die Agentur n plus sport GmbH damit eine Gesamtspendensumme in Höhe von knapp 23.000 Euro, wovon über 18.000 Euro an den Charity-Partner Plan International Deutschland e.V. gehen. Weitere Teilspenden kamen regionalen Vereinen zu Gute.

n plus sport GmbH
„Spendenübergabe“ der n plus sport GmbH an Sport-Botschafter Philipp Pflieger von Plan International Deutschland e.V.

„Mit Plan International Deutschland e.V. haben wir seit Jahresbeginn 2020 einen starken Partner an unserer Seite, um dem Charity-Thema noch mehr Aufmerksamkeit zu ermöglichen“, sagt Niedermeier. Plan International Deutschland ist als gemeinnütziges Kinderhilfswerk in mehr als 50 Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika aktiv. Vor Ort hilft die Organisation, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien und Gemeinden zu verbessern, damit sie sich unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion oder den im Land herrschenden politischen Verhältnissen frei entwickeln und gesund entfalten können. Außerdem setzt sich Plan International dafür ein, dass Mädchen und Jungen weltweit die gleichen Rechte und Chancen haben, um ihre Zukunft aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Sport-Botschafter Philipp Pflieger nimmt Spendenscheck entgegen

Um dies zu erreichen, unterstützen zahlreiche prominente Sport-Botschafter Plan International. Einer davon ist Marathonprofi Philipp Pflieger, der derzeit auf die Olympischen Spiele in Tokio hintrainiert und den Spendenscheck stellvertretend entgegengenommen hat. Die Spendensumme wird für die Unterstützung der Corona-Nothilfe eingesetzt. „Ich freue mich, dass auch bei der virtuellen Durchführung des Frauenlauf Saarlouis die Laufbegeisterung ungebrochen war. Umso schöner ist es, dass dabei auch noch viel Unterstützung für die Corona-Nothilfe zusammengekommen ist, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig diese für die Menschen in den Plan-Projektregionen ist. In Afrika beispielsweise habe ich bei meinen Trainingslagern in den letzten Jahren hautnah erlebt, wie schwierig die Lage für die Menschen vor Ort ist. Und mit der Corona-Pandemie hat sich die Lebenssituation nochmal deutlich verschlechtert. Umso wichtiger ist Hilfe und Unterstützung von außen“, so Philipp Pflieger.

„Eine schulische Ausbildung und die Möglichkeit Sport zu treiben - das ist für uns und unsere Kinder selbstverständlich. Vielen Kindern aus Ländern des globalen Südens ist der Zugang zu Bildung verwehrt – und auch eine selbstbestimmte Freizeit ist häufig nicht möglich. Durch die Unterstützung der Projekte von Plan International Deutschland haben wir die Chance, das Leben von zahlreichen Kindern zu verbessern und ihnen eine echte Chance für die Zukunft zu bieten“, fügt Niedermeier hinzu. Laufend Gutes tun eben.

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