Souveräne Marathon-Siege in Leipzig

Leipzig-Marathon
Souveräne Marathon-Siege in Leipzig

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.04.2026
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Souveräne Marathon-Siege in Leipzig
Foto: EVENTzig

Über 14.000 gemeldete Laufbegeisterte waren beim Leipzig-Marathon 2026 am Start und gaben über einer der fünf angebotenen Distanzen ihr Bestes. Im Ziel durften sie sich in diesem Jahr über eine ganz besondere Medaille freuen. In diesem Jahr wäre das auf den Trümmern des zweiten Weltkriegs erbauten und 1956 eröffnete Zentralstadion 70 Jahre alt geworden, daher ist die Medaille des 48. Leipzig-Marathons dem als „Stadion der 100.000“ bekannten Leipziger Zentralstadion gewidmet.

Lange folgt auf Ihlow

Nachdem Favorit Nic Ihlow, der die letzten vier Leipzig-Marathons gewinnen konnte, aufgrund eines Infekts seinen Start absagen musste, rückte der ehemalige Wintersportler Jakob Lange (PTSV Rosenheim) in Leipzig in den Mittelpunkt. In Sevilla konnte Lange bereits eine Topzeit von 2:16:40 Stunden laufen. Nun ließ er beim Leipzig-Marathon 2026 eine 2:17:43 Stunden folgen – eine Zeit, die kein anderer Läufer nur ansatzweise laufen konnte. Damit gewann Lange verdient vor dem Äthiopier Habtamu Agumas Geleta (SG Motor Gohlis, 2:25:33 Stunden) und Hans Appel (TG 48 Schweinfurt, 2:28:47 Stunden).

EVENTzig

Bei den Frauen stürmte Antonia Müller (LG eXa Leipzig) in 2:43:07 Stunden zum hochverdienten Heimsieg. Dahinter folgten Marina Guzmann Hentschel aus Mexiko (2:50:51 Stunden) und Rita Geistdörfer aus Chemnitz (2:54:11 Stunden) auf den Plätzen zwei und drei.

Diedrich und Hanzelmann jubeln in Leipzig

Beliebt war aber einmal mehr auch der Halbmarathon. Diesen gewannen Karl Diedrich (TC FIKO Rostock) und Lotta Hanzelmann (Läuferbund Schwarzenberg 90) in 1:08:38 bzw. 1:21:38 Stunden. Ebenfalls über einen Platz auf dem Gesamtpodest durften sich Mattis Dietrich (LAV Stadtwerke Tübingen, 1:10:21 Stunden) und Henrik Poltersdorf (Turbine Halle, 1:10:31 Stunden) sowie Anett Pauly aus Berlin (1:24:49 Stunden) und Fabienne Gericke (1:25:11 Stunden) freuen. Den 10-Kilometer-Lauf konnten dieses Mal Anselm Reichenbach (SSV Planeta Radebeul, 30:10 Minuten) und Bianca Bogen (SC DHfK Leipzig, 35:13 Minuten) für sich entscheiden.