Haspa Marathon Hamburg

Marathon Hamburg 2022: Deutsches Top-Quartett am Start

Marathon Hamburg 2022 Pflieger und Schöneborn in Hamburg am Start

Der Marathon Hamburg darf sich am 24. April über vier deutsche Top-Läufer freuen. Neben Pflieger und Schöneborn gehen auch Motschmann und Hendel ins Rennen.

Deborah Schöneborn wird ihren ersten Marathon nach ihrem erfolgreichen Rennen bei den Olympischen Spielen am 24. April in Hamburg laufen. Außerdem wurde bekannt, dass Philipp Pflieger, Johannes Motschmann und Kristina Hendel beim Haspa Marathon Hamburg an den Start gehen werden.

Deborah Schöneborn (SCC Berlin) hatte beim olympischen Rennen im heißen Sapporo (Japan) im vergangenen Sommer mit Platz 18 in 2:33:08 Stunden überrascht. Aufgrund dieser Leistung sollte die 27-Jährige in der Lage sein, ihre persönliche Bestzeit, die sie 2020 mit 2:26:55 in Valencia aufgestellt hatte, zu unterbieten.

Für Deborah Schöneborn sowie für die anderen deutschen Läufer geht es auch um die Qualifikation für die Europa- beziehungsweise Weltmeisterschaften, die beide in diesem Sommer stattfinden. Schauplatz der EM ist München, die WM wird in Oregon (USA) veranstaltet.

Auch Pflieger und Motschmann wollen sich für internationale Bühne empfehlen

Philipp Pflieger (SCC Berlin) kehrt nach Hamburg zurück, wo er sich bereits 2018 erfolgreich für eine EM qualifiziert hatte. Damals lief er 2:13:39 und belegte Rang elf, kam dann aber in einem Hitzerennen bei den Europameisterschaften in Berlin nicht ins Ziel. Inzwischen hat sich Philipp Pflieger auf 2:12:15 Stunden verbessert. Nachdem sich Johannes Motschmann (SCC Berlin) im vergangenen Herbst in Rotterdam - also innerhalb des EM-Qualifikations-Zeitraumes - bereits auf 2:12:18 steigern konnte, liegt er schon gut im Rennen um einen EM-Startplatz.

Kristina Hendel (LG Braunschweig) lief im vergangenen Oktober in Essen ein beachtliches Marathon-Debüt mit 2:27:31 Stunden. Sie hat damit ebenso gute Chancen, bei der EM dabei zu sein. Die Frage ist allerdings, für welches Land sie in München starten könnte. Denn die aus Kroatien stammende Läuferin hat trotz eines deutschen Passes noch keine internationale Startberechtigung für Deutschland. Derartige Nationenwechsel müssen vom Leichtathletik-Weltverband genehmigt werden. Derzeit wird Kristina Hendel von World Athletics weiter als Kroatin geführt.

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