Domenika Mayer peilt in Hannover Bestzeit an

Hannover-Marathon
Domenika Mayer peilt in Hannover Bestzeit an

ArtikeldatumVeröffentlicht am 11.04.2026
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Domenika Mayer peilt in Hannover Bestzeit an
Foto: Norbert Wilhelmi

Das erneute Duell zwischen Domenika Mayer und Fabienne Königstein könnte am Sonntag beim ADAC Hannover-Marathon, in den die Deutschen Meisterschaften integriert sind, für den spitzensportlichen Höhepunkt sorgen. Zuletzt trafen die beiden Läuferinnen im vergangenen September beim Berlin-Marathon aufeinander. Dabei gelang Königstein eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit auf 2:22:17 während Mayer zwar nicht die schnellste deutsche Läuferin war, aber mit 2:23:16 auch einen persönlichen Rekord aufstellte. Es waren 2025 die mit Abstand schnellsten Zeiten der deutschen Marathonläuferinnen.

Im Vorfeld des Berlin-Marathons war es Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), die sich aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht optimal auf das Rennen vorbereiten konnte. Dieses Mal ist es umgekehrt: Fabienne Königstein (Hannover 96) konnte verletzungsbedingt lange Zeit nicht optimal trainieren. Das Rennen in Hannover wird ihr erster Wettkampf seit dem Berlin-Marathon sein. „Ich habe mir in Berlin ein Knochenödem zugezogen und bin dort schon humpelnd ins Ziel gelaufen. Ich konnte erst im Januar wieder mit dem Laufen beginnen. Seit März läuft es wieder gut“, sagte die 33-jährige Fabienne Königstein. „Ich bin froh, dass ich jetzt an den Start gehen kann. Ich werde nicht so schnell laufen wie in Berlin, aber meine Form ist nicht schlecht.“

Abgesehen von einer kurzen Erkrankung vor einer Woche lief es für Domenika Mayer zuletzt gut. Im Februar verbesserte sie sich in Barcelona im Halbmarathon deutlich auf 68:08 Minuten. Dann bestätigte sie diese Leistung beim Berliner Halbmarathon, wo sie bei sehr kalten Wetterbedingungen 68:35 lief. „Mein primäres Ziel ist es, in Hannover eine Bestzeit zu laufen. Ich freue mich auf das Rennen und denke, dass es spannend wird“, sagte Domenika Mayer, die in Hannover bereits dreimal gewonnen hat: Nach ihrem Debüt-Sieg 2022 war sie auch 2024 und 2025 vorne. Eine persönliche Bestzeit wäre auch eine deutliche Verbesserung des Streckenrekordes, den Domenika Mayer vor zwei Jahren mit 2:23:50 aufgestellt hatte.

Mit Laura Hottenrott (Düsseldorf Athletics), die ihre Bestzeit von 2:24:30 Stunden in Valencia 2023 gelaufen ist, geht eine weitere deutsche Top-Läuferin an den Start. Dagegen musste Nina Reuter (Laufteam Kassel) verletzungsbedingt passen.

Während bei den Frauen mit einem deutschen Sieg beim ADAC Marathon Hannover zu rechnen ist, gilt der Äthiopier Deribe Robi als Favorit des Männerrennens. Der 35-Jährige hat eine persönliche Bestzeit von 2:05:58. Zuletzt lief er zweimal Zeiten im Bereich von knapp unter 2:09:00. Im Rennen um den deutschen Titel hat Johannes Motschmann (SCC Berlin/PB: 2:10:39) die Favoritenrolle übernommen, nachdem Filimon Abraham (LG Telis Finanz Regensburg/2:08:11) kurzfristig verletzungsbedingt ausgefallen ist. Eine gute Leistung ist Tom Thurley (Munich Athletics) zuzutrauen, der sich im vergangenen Jahr beim Mainova Frankfurt-Marathon auf 2:11:19 verbessert hatte.

Eliteläufer

Deribe Robi ETH 2:05:58

Mohcin Outalha MAR 2:06:49

Ben Somikwo UGA 2:08:03

Archie Casteel SWE 2:10:06

Johannes Motschmann GER 2:10:39

Godwin Katakura ZIM 2:11:02

Tom Thurley GER 2:11:19

Erik Hille GER 2:12:06

Hlynur Andrésson ISL 2:13:17

Eliteläuferinnen

Fabienne Königstein GER 2:22:17

Domenika Mayer GER 2:23:16

Laura Hottenrott GER 2:24:32

Almaz Negede ETH 2:27:14

Lili Anna Vindics-Toth HUN 2:28:15

Peris Jerono KEN 2:28:27

Thea Heim GER 2:33:20

Lisa Huwatscheck GER 2:33:23