Nachdem am zweiten Juni-Samstag der Nachwuchs beim Metropolmarathon Fürth 2026 den Anfang gemacht hatte, folgte am darauffolgenden Tag ein geschichtsreicher Marathontag. Nie zuvor waren so viele Läuferinnen und Läufer beim Metropolmarathon, der wieder die ganze Region zwischen Fürth und Nürnberg bewegte, am Start. Dieses Mal wurden mehr als 11.500 registrierte Teilnehmende gezählt.
Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Metropolmarathon Fürth 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder vom Lauf findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Schon zu früher Stunde um 7:45 Uhr machten sich die Marathonläufer auf die 42,195 Kilometer lange Reise, die über Straßen durch Fürth und Nürnberg führte. Mit Felix Wunderlich vom Nuremberg Track Club und Oliver Tzschoppe gingen zwei Teilnehmer an der Spitze rasch hohes Tempo. Am Ende gewann Wunderlich in 2:26:17 Stunden vor seinem Mitstreiter Tzschoppe, der nach 2:27:18 Stunden die Ziellinie überqueren konnte. Im Anschluss vergingen einige Minuten bis mit Alexander Ellert (Team Jesus) der Drittplatzierte auf die Zielgerade einbog. Er finishte nach 2:41:29 Stunden.
Schnell gelaufen wurde aber auch bei den Frauen. So kam Lucia Holzhauer schon nach 2:57:12 Stunden ins Ziel. Damit gewann sie verdient vor Heidi Kleiser-Winterhalder (Team Blau, 3:02:05 Stunden). Komplettiert wurde das Marathon-Podest durch Kristina Schaaff (Kilometer gegen Krebs, 3:06:41 Stunden).
Friedrichs gewinnt souverän, Hansen noch deutlicher
Nicht nur über die volle Marathondistanz wurde bei Metropolmarathon schnell gelaufen. Trotz des sonnigen Wetters konnte Lasse Friedrichs (LAZ Ludwigsburg by Optimove) schnelle 1:08:52 Stunden laufen. Damit finishte er 1:44 Minuten vor dem Zweitplatzierten Andreas Sindel (Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine e.V., 1:10:36 Stunden). Rang drei ging derweil an Sascha Lorenz von der Infra Fürth GmbH (1:12:35 Stunden). Im Anschluss vergingen rund sechs Minuten bis mit Stefanie Hansen (Munich Running Society) die Halbmarathon-Siegerin folgte. Gleichzeitig war Hansen in 1:18:39 Stunden gut drei Minuten schneller als Tamara Morent (1:21:40 Stunden), die wie schon 2025 Zweite wurde. Vorjahressiegerin Kristina Höhn kam dieses Mal in 1:22:10 Stunden auf Platz drei.
Wer auf der Suche nach einer kürzeren Laufdistanz war, hatte beim Metropolmarathon 2026 die Wahl zwischen dem 10-Kilometer-Lauf sowie dem 4,2-Kilometer-Rennen. Während sich viele Anfängerinnen und Anfänger für die 4,2 Kilometer entschieden, ging Topläufer Konstantin Wedel (Team Schamel) über die klassischen zehn Kilometer an den Start. In 31:59 Minuten dominierte er das Rennen, welches er schließlich vor Ahmed Hussein Nur (TG 48 Schweinfurt, 33:01 Minuten) und Yoann Seroc (Nuremberg Track Club, 33:47 Minuten) gewann. Unter den schnellsten Frauen setzte sich Katja Bäuerle in 38:18 Minuten vor Ricarda-Sofie Meyer (Nuremberg Track Club, 38:34 Minuten) und Demke Adisalam (40:33 Minuten) durch.





