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Marathon-Comeback mit 5.000 Läuferinnen in Nagoya

Nagoya-Marathon 2021 Marathon-Comeback mit 5.000 Läuferinnen in Nagoya

In 2:21:51 Stunden lief Mizuki Matsuda die zweitschnellste weltweit in diesem Jahr gelaufene Marathonzeit.

In Nagoya wurde am Sonntag ein Marathon-Comeback gestartet: Die japanischen Veranstalter organisierten ein Rennen fast wie in Zeiten vor der Corona-Pandemie, mit einem großen Start. Für den reinen Frauen-Marathon hatten die Veranstalter rund 5.000 Läuferinnen zugelassen. Allerdings durften nur Athletinnen starten, die in Japan leben. Etliche Zuschauer säumten die Strecke, der Startbereich und das Ziel in einer Halle waren jedoch offenbar für sie nicht zugänglich. So gut wie alle Zuschauer trugen eine Schutzmaske, wie in einem Online-Stream zu sehen ist.

Mizuki Matsuda siegt in 2:21:51 Stunden

Der Marathon war in der Spitze mit japanischen Athletinnen hochklassig besetzt. Bei windigen Wetterbedingungen siegte Mizuki Matsuda in 2:21:51 Stunden und erzielte damit die zweitschnellste weltweit in diesem Jahr gelaufene Zeit. Die aktuelle Jahresweltbestzeit hatte ihre Landsfrau Mao Ichiyama mit 2:21:11 in Osaka im Januar aufgestellt. Die 25-jährige Mizuki Matsuda, die ihre eigene Bestzeit um nur vier Sekunden verpasste, siegte mit großem Vorsprung vor ihren Landsfrauen Sayaka Sato (2:24:32), Natsumi Matsushita (2:26:26) und Mirai Waku (2:26:30). Gleich 13 Läuferinnen erzielten Zeiten von unter 2:30 Stunden.

Auch 9.000 Halbmarathonläufer am Start

Vor zwei Jahren hatte der größte Frauen-Marathonlauf der Welt rund 22.000 Teilnehmerinnen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Feld nun auf 5.000 Läuferinnen reduziert. Wie japanische Medien berichten, fand zudem aber auch ein Halbmarathon mit 9.000 Teilnehmern statt, bei dem auch Männer zugelassen waren. Parallel boten die Organisatoren ein virtuelles Rennen an.

„Wir wollten unsere Verantwortung erfüllen … und Athleten eine Bühne für ein größeres, international bedeutendes Rennen bieten. Wir haben viel Zeit investiert, um Läuferinnen, Helfern und allen anderen Beteiligten eine sichere Teilnahme zu ermöglichen. Indem wir alle nur möglichen Vorsichtsmaßnahmen … umgesetzt haben, hoffen wir, dass wir für die Zukunft ein Zeichen gesetzt haben“, erklärte der Race-Direktor des Rennens, Teddy Okamura.

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