Sheila Chepkirui hat zum zweiten Mal in Folge den Nagoya-Marathon gewonnen. Am zweiten März-Sonntag gab es neben dem reinen Frauen-Rennen in Japan eine Reihe von weiteren spitzensportlich relevanten Straßenrennen. Während in Uelzen die Deutschen Meisterschaften über 10 km stattfanden, wurden in Paris und Wien Halbmarathonrennen gestartet.
Starker Wind und kühle Temperaturen von 9 Grad Celsius hatten zur Folge, dass das Rennen in Nagoya nicht so schnell wurde wie erhofft. Dafür blieb der Kampf um den Sieg spannend bis zum Ziel. Am Ende triumphierte die Vorjahressiegerin Sheila Chepkirui erneut. Die Kenianerin gewann nach 2:21:54 Stunden mit nur zwei Sekunden Vorsprung vor der Japanerin Sayaka Sato. Dritte wurde die Äthiopierin Aynalem Desta mit 2:22:37. „Ich freue mich sehr, dass ich meinen Titel verteidigen konnte. Der Wind war wirkllich stark, so dass ich auch mental stark bleiben musste“, sagte Sheila Chepkirui. Über 17.000 Läuferinnen hatten für den größten reinen Frauen-Marathon der Welt gemeldet.
Nils Voigt und Eva Dieterich gewinnen 10-km-Titel
Bei den Deutschen Straßenlauf-Meisterschaften über 10 km in Uelzen haben Nils Voigt und Eva Dieterich die Titel gewonnen. Nils Voigt (TV Wattenscheid) setzte sich im Schlussteil noch klar ab und gewann mit einer persönlichen Bestzeit von 27:56 Minuten. Er ist erst der sechste deutsche Läufer, der auf der Straße über diese Distanz eine Zeit von unter 28 Minuten erreichte. Zweiter wurde Florian Bremm (Franconia Athletics) in 28:05. Bremm lief damit ebenso eine persönliche Bestzeit wie der drittplatzierte Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), der nach 28:08 im Ziel war. Johannes Motschmann (SCC Berlin/Marathon Team) wurde Vierter mit 28:15.
Mit einem starken Schlussspurt sicherte sich Eva Dietereich (LAV Stadtwerke Tübingen) den 10-km-Titel in 31:54 Minuten knapp vor Elena Burkard (LG Farbtex Nordschwarzwald), die eine Sekunde später über den Zielstrich lief. Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics/32:01) belegte wie ihr Ehemann Rang drei. Vierte wurde die 3.000-m-Hindernisläuferin Gesa Krause (Silvesterlauf Trier) mit 32:08.
Schweizerin Fabienne Vonlanthen in Wien vorne
Eine Schweizer Siegerin gab es beim Halbmarathon in Wien, der als Vorbereitungsrennen für den Vienna City Marathon am 19. April gestartet wurde. Fabienne Vonlanthen gewann in 70:48 Minuten und verbesserte sich dabei gleich um fast zwei Minuten. „Die Bedingungen, die Strecke, die Stimmung - alles war perfekt heute", sagte die Schweizerin im Ziel. Deutliche persönliche Bestzeiten liefen auch zwei Österreicherinnen, die die Plätze zwei und drei belegten: Cordula Lassacher wurde mit 72:15 sogar zur drittschnellsten nationalen Halbmarathonläuferin aller Zeiten. Die drittplatzierte Larissa Matz folgte mit 72:41.

Mit einer deutlichen Bestzeitverbesserung lief Fabienne Vonlanthen in Wien zum Halbmarathon-Sieg.
Das Rennen der Männer gewann der Österreicher Andreas Vojta in 63:31 vor seinen Landsleuten Simon Wieser (66:38) und Mario Bauernfeind (67:10).
Ftaw Zeray siegt souverän beim Paris-Halbmarathon
Ftaw Zeray hat mit großem Vorsprung den Halbmarathon in Paris gewonnen. Die Äthiopierin siegte in flotten 65:12 Minuten vor drei Kenianerinnen: Sarah Chelangat (66:31), Mercy Chepwogen (66:32) und Jackline Cherono (68:26) belegten die Plätze zwei bis vier. Im Rennen der Männer gab es einen kenianischen Doppelsieg. Dabei setzte sich Kennedy Kimutai in 60:11 vor seinem Landsmann Timothy Misoi (60:41) durch. Dritter wurde der Südafrikaner Thabang Mosiako mit 60:44. Als bester Europäer lief Isaac Kimeli (Belgien) auf Platz fünf in 61:26.





