Rabea Schöneborn Norbert Wilhelmi

Rabea Schöneborn verpasst Podestplatz in Neapel

Napoli City Half Marathon 2022 Rabea Schöneborn verpasst Podestplatz in Neapel

Beim Napoli City Half Marathon lief die Berlinerin Rabea Schöneborn auf Rang vier. Yemaneberhan Crippa lief italienischer Rekord.

Zwei Wochen nachdem Marathonläuferin Rabea Schöneborn aus der kenianischen Höhe zurück nach Deutschland gekommen war, nahm die Berlinerin den Napoli City Half Marathon 2022 in Angriff. Bei ihrem ersten Start des Jahres verpasste die deutsche Topläuferin ihre Ziele jedoch. Mit einem Angriff auf ihre persönliche Halbmarathon-Bestzeit, die seit August 2021 bei 1:10:35 Stunden steht, hätte Schöneborn im Rennen um Platz drei ein Wörtchen mitreden können. Dieser ging am Ende jedoch an die Italienerin Sofiia Yaremchuk, die nach 1:10:13 Stunden die Ziellinie überqueren konnte. Die erst vor rund einem Jahr eingebürgerte Läuferin ukrainischer Herkunft finishte mit einer ukrainischen Fahne. Bereits vor dem Start hatte es eine 30-sekündige Schweigeminute in Gedenken an die Opfer des Krieges in der Ukraine gegeben. Noch schneller als Yaremchuk war Bezabh Ftaw Zeray aus Äthiopien, die 1:09:36 Stunden benötigte. Frau des Tages war jedoch die Kenianerin Gladys Chepkirui, die in 1:08:09 Stunden souverän und verdient gewann. Damit verbesserte Chepkirui ihre eigene Bestzeit um über fünf Minuten.

Italiener Crippa vor kenianischem Trio

Bei den Männern erreichte kein deutscher Starter einen Platz unter den Top 10. Diese setzten sicha aus acht afrikanischen Läufern, einem Italiener und Julien Wanders, dem Schweizer Ausnahmeläufer, zusammen. Halbmarathon-Europarekordhalter Wanders kam in 1:00:28 Stunden auf Rang sechs. Am schnellsten war beim Napoli City Half Marathon 2022 der 25-jährige Italiener Yemaneberhan Crippa, der den italienischen Halbmarathon-Rekord von Eyob Faniel um ganze 41 Sekunden verbessern konnte. Er lief 59:26 Minuten und setzte sich damit mit lediglich zwei Sekunden Vorsprung durch. Zweiter wurde Joshua Kiplangat Belet (59:28 Stunden), Dritter Josphat Kipkemboi Kemei (59:33 Minuten). Als drittbester Kenianer und gleichzeitig viertschnellster Läufer insgesamt erreichte Josphat Kiprotich nach 59:35 Minuten ebenfalls noch vor Ablauf der ersten Rennstunde das Ziel.

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