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Rhonex Kipruto gewinnt New-York-Halbmarathon

New-York-Halbmarathon 2022 Rhonex Kipruto gewinnt New-York-Halbmarathon

Senbere Teferi und Rhonex Kipruto waren in New York über die Halbmarathon-Distanz unter rund 25.000 Läufern am schnellsten.

Einen Favoritensieg gab es beim New York-Halbmarathon: Der Kenianer Rhonex Kipruto triumphierte bei dem Rennen in 60:30 Minuten. Als Zweiter folgte sein Landsmann Edward Cheserek mit 60:37, Dritter wurde der Äthiopier Teshome Mekonen in 60:40. Mit deutlichen Rückständen kamen zwei deutsche Topläufer in New York ins Ziel: Richard Ringer (LC Rehlingen) lief 62:55 und belegte damit Platz zwölf, Johannes Motschmann (SCC Berlin) erreichte einen Platz dahinter eine Zeit von 63:05. Beide liefen bis kurz vor der 20-km-Marke zusammen. Während Richard Ringer keinen Frühjahrs-Marathon laufen wird, war dieses Rennen für Johannes Motschmann ein erster Test für den Hamburg-Marathon am 24. April.

Richard Ringer
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Richard Ringer lief in New York auf Platz zwölf.

Bei sehr guten Wetterbedingungen löste sich der 10-km-Weltrekordler Rhonex Kipruto bereits vor der 10-km-Marke von seinen Konkurrenten. Nach und nach vergrößerte der Kenianer den Vorsprung und lief zu einem nie gefährdeten Sieg. „Das war kein leichtes Rennen, denn die Strecke ist recht hügelig. Deswegen ging es mir heute auch gar nicht um die Zeit sondern nur um den ersten Platz“, sagte Rhonex Kipruto, der eine Weltklasse-Halbmarathon-Bestzeit von 57:49 aufweist.

Im Rennen der Frauen setzte sich die Äthiopierin Senbere Teferi in 67:35 Minuten knapp vor der Kenianerin Irine Cheptai durch, die nach 67:37 im Ziel war. Dritte wurde die Norwegerin Karoline Grovdal mit 68:07. Kurz vor dem Ziel gab es - nicht zum ersten Mal bei einem großen Rennen in New York - um ein Haar ein Drama für die führende Läuferin. Weil das Führungsfahrzeug von der Strecke abbog, folgte Senbere Teferi kurzzeitig dem Auto. Dadurch war rund 100 Meter vor dem Ziel im Central Park plötzlich Irine Cheptai in Führung. Senbere Teferi bemerkte dann jedoch noch rechtzeitig den Fehler, konnte die Kenianerin wieder einholen und gewann das Rennen. „Ich bin vorsichtig gelaufen und hatte Kraft gespart“, sagte Senbere Teferi. „Ich bin dankbar, dass ich noch gewinnen konnte.“

Nachdem der New York-Halbmarathon 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, kehrte das Rennen nun mit einem Starterfeld von rund 25.000 Läufern zurück.

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