Obiri siegt in New York, Klosterhalfen abgeschlagen

New-York-Halbmarathon
Obiri siegt in New York

ArtikeldatumVeröffentlicht am 16.03.2026
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Hellen Obiri
Foto: Victah Sailer

Hellen Obiri hat den Halbmarathon in New York deutlich vor ihrer kenianischen Landsfrau Sharon Lokedi gewonnen. Die Marathon-Olympia-Dritte von Paris 2024, die erstmals seit ihrem Sieg beim New York-Marathon im vergangenen November wieder an den Start ging und sich derzeit auf den London-Marathon Ende April vorbereitet, war nach 66:33 Minuten im Ziel. Es war ihr zweiter Sieg bei diesem Rennen nach 2023. Sharon Lokedi, die im April als Titelverteidigerin beim Boston-Marathon antreten wird, lief 67:10. Ein gutes Halbmarathon-Debüt rannte die Britin Megan Keith. Die 23-jährige Cross-EM-Zweite des vergangenen Jahres wurde in 67:13 Dritte.

Weit weg von ihren besten Zeiten ist weiterhin Konstanze Klosterhalfen (Bayer Leverkusen). Bei ihrem ersten Start seit September 2025 lief die 5.000-m-Europameisterin von 2022 in New York auf Platz elf in 70:04. Die 29-Jährige, die zuletzt in Boulder (Colorado/USA) trainierte, ist mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 65:41 Minuten (2022 in Valencia) die zweitschnellste deutsche Läuferin aller Zeiten über diese Distanz. Nicht gut lief es in New York auch für die kenianische Halbmarathon-Rekordlerin (63:04), Agnes Ngetich. Im Januar hatte sie in den USA noch den Crosslauf-WM-Titel gewonnen, nun kam sie auf Platz 13 nach 70:25 ins Ziel.

Schnellster Läufer war in New York Adriaan Wildschutt. Der Südafrikaner gewann in 59:30 Minuten vor Zouhair Talbi (USA/59:41). Als Dritter stellte der Inder Gulveer Singh mit 59:42 einen Landesrekord auf.