Im vergangenen Jahr wurde der Luxemburger James Dunn bei seinem ersten Start beim Night Marathon Luxembourg 2026 zum Nationalhelden. In 2:29:04 Stunden lief er souverän und hochverdient zum Heimsieg und gewann so als erster Europäer den für seine herausragende Stimmung entlang der Strecke bekannten Marathon. Ein Jahr später war Dunn, der seine Marathon-Bestzeit Ende April beim London Marathon auf herausragende 2:20:19 Stunden verbessern konnte, nicht am Start. So war der Weg frei für andere europäische Topläufer, die sich ein spannendes Rennen lieferten.
Unsere Fotografen Norbert Wilhelmi und Thomas Bücher waren beim Night Marathon Luxembourg 2026 vor Ort. Ihre schönsten Bilder findet ihr in den Galerien oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Mit rund 18.000 registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde der letztjährige Teilnehmerrekord um etwa 300 Starter getoppt. In Sachen Laufwetter kam das diesjährige Wetter allerdings nicht an 2025 heran. Pünktlich zum Start begann es recht stark zu regnen. Was nach den warmen und damit fordernden Bedingungen des Vorjahres zwar zu schnelleren Zeiten führen konnte, erfreute gerade die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht wirklich. Sie hatten sich auf ein tollen Marathonabend gefreut, der so für sie jedoch etwas weniger Laufgenuss bedeutete. Viele ließen es sich trotzdem nicht nehmen, kamen an die Strecke und unterstützten das große Teilnehmerfeld dennoch.
Bart Janssen folgt auf James Dunn
Zur Rennhälfte lagen bei den Männern der Niederländer Bart Janssen (AV Wijchen) und der Italiener Ahmed Nasef (BSI LUX) gemeinsam in Führung. Die 21,1-Kilometer-Marke passierte sie schon nach gut 1:13 Stunden. Bei den Frauen führte hingegen die Rumänin Tatiana Proca bereits mit 1:49 Minuten Vorsprung. Sie lief die erste Hälfte in 1:26:06 Stunden. Am Ende kam sie nach 2:59:54 Stunden ins Ziel und gewann verdient vor der Deutschen Carolin Minas (3:03:28 Stunden) und der Luxemburgerin Shefi Xhaferaj (3:05:04 Stunden). Noch etwas schneller waren Bart Janssen (2:28:21 Stunden), der Franzose Alexandre Mayer (2:30:19 Stunden) und Ahmed Nasef (2:32:29 Stunden), die sich ebenfalls über Marathon-Podestplatzierungen freuen durften.
Über die halbe Distanz dominierten der Hamburger Simon Bong (LT Hamburg) und die Luxemburgerin Jenny Gloden (Hôpitaux Robert Schuman). Bong siegte in 1:07:19 Stunden, Gloden in 1:17:05 Stunden. Hinter Gloden machten die für Celtic Diekirch startenden Luxemburgerinnen Anna Reiff und Anne Reiser, die beide 1:22:34 Stunden benötigten, den Luxemburger Dreifach-Erfolg bei den Frauen perfekt. Komplettiert wurde das Halbmarathon-Gesamtpodest durch Yonas Kinde (Citabel Sports, 1:10:27 Stunden) und Fabian Kuklinski (VfL Eintracht Hannover, 1:11:00 Stunden).





