18. Oberelbe-Marathon 2015 Start

Dresdner Duo gewinnt Oberelbe-Marathon

Oberelbe-Marathon 2022 Dresdner Duo gewinnt Oberelbe-Marathon

618 Läufer finishten beim 23. Oberelbe-Marathon über 42,195 Kilometer. Sirko Kamusella und Janine Molnar liefen zum Marathonsieg.

Am Ende der Corona-bedingten Event-Pause stand am 24. April der 23. Oberelbe-Marathon, an dem etwa 3.500 Läufer teilnahmen. Auch wenn die Teilnehmerzahlen nicht an die Zahlen von vor der Pandemie herankamen, konnte das Veranstaltungsteam mit dem diesjährigen Oberelbe-Marathon durchaus zufrieden sein. Angeboten wurden einmal mehr die klassischen Distanzen: Marathon, Halbmarathon, zehn Kilometer und fünf Kilometer. Darüber hinaus ergänzte ein 2,7 Kilometer langer Minimarathon das attraktive Streckenangebot.

Kamusella und Molnar laufen zum Marathonsieg

Nachdem 2019 Marcel Bräutigam vor Nikki Johnstone gewonnen hatte, setzte sich dieses Mal der Dresdner Sirko Kamusella (Elbspitze.de) in 2:39:20 Stunden durch. Seine Vorbereitung war nach Wunsch verlaufen, sodass er topfit an die Startlinie gehen konnte. Auch wenn mit Christian Flegel (SG Adelsberg), Lennart Herrmann und Johannes Lakaw (Forum Hoffnung Dresden) drei ähnlich starke Läufer dabei waren, hatte Kamusella am Ende die meisten Kraftreserven, sodass er als einziger Starter unter 2:40 Stunden laufen konnte. Zweiter wurde Christian Flegel mit einer guten Minute Rückstand in 2:40:21 Stunden. Dahinter sicherte sich Lennart Herrmann in 2:41:51 Stunden den dritten Rang. Johannes Lakaw, der 2019 in 2:51:05 Stunden Siebter wurde, konnte sich um rund neun Minuten verbessern und so in 2:42:06 Stunden auf Platz vier landen.

Bei den Frauen lief die 45 Jahre alte Janine Molnar (GIANT Testcenter Dresden) zum Sieg des Oberelbe-Marathons 2022. Nach muskulären Problemen auf der ersten Hälfte und Gehpausen nach rund 30 Kilometern kämpfte sich die gebürtige Freibergerin zurück ins Rennen. Dies lohnte sich, schließlich konnte sie auf den finalen Kilometern Yvonne Loock vom SSV Einheit Perleberg überholen und die Führung übernehmen. Diese gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab, sodass sie sich nach 3:16:46 Stunden über den Marathonsieg freuen durfte. Yvonne Loock, die 2019 in 3:18:01 Stunden Vierte wurde, erreichte das Ziel nach 3:19:25 Stunden auf den Silber-Rang. Komplettiert wurde das Podest durch Anke Martin (LG Vogtland, 3:27:17 Stunden).

Amy Fry dominiert über 21,1 Kilometer

Auch über die halbe Marathondistanz waren beim Oberelbe-Marathon 2022 herausragende Leistungen zu sehen. So gewann die Britin Amy Fry aus Radebeul den Halbmarathon mit deutlichem Vorsprung in starken 1:19:22 Stunden. Zweite wurde Lisa Jäsert aus Pirna (1:28:47 Stunden), Dritte Susan Weigert von der LG Vogtland (1:29:32 Stunden). Noch etwas schneller waren Theodor Popp (TSV 1880 Gera-Zwötzen, 1:09:29 Stunden), Marc Schulze (JK Running, 1:11:53 Stunden) und Tom Barth (TuS Dippoldiswalde, 1:13:20 Stunden), die es auf das Halbmarathon-Podest der Männer schafften. 1.151 Läufer finishten die 21,1 Kilometer.

Auch wenn sich die meisten Läufer für den Halbmarathon entschieden, waren auch die kürzeren Distanzen beliebt. 424 kamen über zehn Kilometer ins Ziel, 165 über fünf Kilometer. Während Maja Schmidt (Läuferbund Schwarzenberg 90, 38:37 Minuten) und Llewellyn Groeneveld (New Balance ZA, 31:01 Minuten) den 10-Kilometer-Lauf gewannen, waren Maris Rentsch (OSLV Bautzen, 20:36 Minuten) und Sören Guder (Tornadozünder, 16:48 Minuten) über fünf Kilometer siegreich. Ebenfalls sehr erwähnenswert war auch die Leistung des Polen Michal Kunczak aus Zgorzelec, der in 32:34 Minuten über zehn Kilometer auf Rang zwei lief.

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