Mit über 18.800 gemeldeten Laufbegeisterten unterstrich der Rennsteiglauf Schmiedefeld 2026 einmal mehr seine Ausnahmestellung. Über zahlreiche Distanz bis zum 73,9-Kilometer-Supermarathon waren Laufspaß, Motivation und Einsatz groß. Am Ende wartete auf alle der emotionale Zieleinlauf in Schmiedefeld, der nunmehr zum 50. Mal Teil des Rennsteiglaufs war.
Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Rennsteiglauf Schmiedefeld 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb des Artikels.
Lange sah es beim Rennsteiglauf Schmiedefeld 2026 danach aus als könne Norman Junker, der vor wenigen Monaten für die Deutsche DepressionsLiga e.V. 3.500 Kilometer von Freiburg bis in die Westsahara lief, den Supermarathon gewinnen. Dann konnte Frank Merrbach jedoch noch spürbar zulegen und holte Junker noch ein. Am Ende kam Merrbach nach 5:11:22 Stunden ins Ziel. Junker folgte in 5:14:04 Stunden. Dritter wurde mit deutlichem Abstand Jonas Hünersen, der 5:34:11 Stunden benötigte.
Bei den Frauen absolvierten derweil Theresa Döpping und Almut Dreßler-Ahlburg mehr als die Hälfte der 73,9 Kilometer gemeinsam. Dann setzte sich Dreßler-Ahlburg nach und nach ab und siegte am Ende verdient in 6:22:00 Stunden. Döpping landete in 6:33:11 Stunden auf dem Silber-Rang. Komplettiert wurde das Supermarathon-Podest durch Christine Fischer-Bedtke, die 6:38:15 Stunden benötigte.
Schübel und Schönmuth jubeln in Schmiedefeld
Auch das Marathon-Rennen stand beim Rennsteiglauf wieder besonders im Mittelpunkt. Hier lagen die späteren Sieger Leon Schübel und Hannah Schönmuth bei allen Zwischenzeiten in Führung und gewannen am Ende auch – Schübel in 2:38:25 Stunden, Schönmuth in 3:08:48 Stunden. Ebenfalls über einen Gesamtpodest-Platz freuen durften sich Sebastian Nitsche (2:39:55 Stunden) und Robin Zehner (2:45:45 Stunden) sowie Ann-Kathrin Deubner (3:16:17 Stunden) und Katja Voigtmann (3:17:13 Stunden).
Wieder einmal am beliebtesten war wie erwartet die Halbmarathondistanz, für die sich ca. 7.400 Laufbegeisterte entschieden. Als Favorit gestartet lief der Bielefelder Florian Bochert ein einsames Rennen und in 1:14:15 Stunden zum Sieg. Ebenfalls schnell unterwegs waren auch Simon Pulfer und Lukas Wieseke, die in 1:15:19 bzw. 1:15:23 Stunden auf den weiteren Plätzen folgten. Nur ein paar Minuten langsamer war derweil Nadine Hübel, die in 1:23:04 Stunden die Frauen-Konkurrenz vor Hannah Weyers (1:28:59 Stunden) und Janine Kohlmann (1:29:34 Stunden) gewann.





