Am kommenden Samstag, den 22. November, gehört der Hockenheimring zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ganz den Läuferinnen und Läufern. Die Ring Running Series geht in ihre siebte Auflage – und das so stark besetzt wie selten zuvor. Mehr als 2500 Teilnehmende aus über 20 Nationen haben sich angemeldet und machen das Event zu einem der größten läuferischen Saisonabschlüsse im süddeutschen Raum. Die flache, schnelle Rennstrecke bietet wie gewohnt ideale Bedingungen für Bestzeiten.
Hochspannender Halbmarathon mit prominentem Frauen-Duell
Das wohl größte sportliche Kribbeln löst in diesem Jahr der Halbmarathon der Frauen aus. Dort trifft die vielseitige Ausdauerathletin Yvonne van Vlerken, die in Dresden und Leipzig 2025 schon zwei Marathonsiege gefeiert hat, auf Sabrina Mockenhaupt-Gregor. Die 45-Jährige kennt den Kurs bestens: Sie gewann hier bereits 2022 und hält mit 1:15:32 Stunden noch immer den Streckenrekord. Hinter dem Spitzenduo werden vor allem ihre Trainingspartnerin Laura Hampel sowie Maria Brand für zusätzliche Dynamik und Spannung sorgen.
Auch bei den Männern ist ein schnelles Rennen zu erwarten. Der Duathlon-Spezialist Dominik Sowieja tritt unter anderem gegen Per van Vlerken an, der seit Jahren zu den beständigsten Triathleten der Region zählt. Besonders im Blick haben werden beide wohl den US-Amerikaner Seth Frazer, der mit einer Halbmarathon-Bestzeit von 1:06:31 Stunden ebenfalls als Mitfavorit auf den Halbmarathon-Sieg gilt.

Nicht nur die Hockenheimer Zielgerade ist schnell.
Jagd auf den Marathon-Streckenrekord der Frauen
Über die 42,195 Kilometer richtet sich viel Aufmerksamkeit auf die Frage, ob der Frauenrekord von 2:59:02 fallen könnte. Chancen darauf haben vor allem Lisa Weber und die erfahrene Stephanie Waglöhner aus Nußloch. Dazu kommt Triathletin Silvia Felt, die zuletzt bei den Frankfurter Runden überzeugte, sowie Nele Berg, die 2024 auf dem Gesamtpodest stand. Im Männerfeld gehören Jan Höing und Joshua Klein zu den Favoriten. Beide waren bereits im Vorjahr auf dem Ring stark unterwegs und wollen diesmal ganz nach oben.
Besonderes Flair wartet
Neben den sportlichen Highlights bleibt die Kulisse ein echter Publikumsmagnet: Die Runden über den Grand-Prix-Kurs und der Zieleinlauf auf der berühmten Formel-1-Ziellinie sorgen jedes Jahr für besondere Atmosphäre und Gänsehautmomente.
Wer spontan noch teilnehmen möchte, kann sich am Veranstaltungstag einen der letzten Startplätze sichern. Läuferinnen und Läufer, die zusätzlich beim Hockenheimringlauf am 1. November am Start standen, nehmen zudem automatisch an der „Kilometer-Fresser-Wertung“ teil – eine zusätzliche Motivation für viele, die Saison mit einem weiteren Start zu krönen.





