Adizero: Road to Records 2.0 Adidas

Kandie und Kejelcha laufen Weltklassezeiten

Roads To Records Herzogenaurach 2022 Kandie und Kejelcha laufen Weltklassezeiten

Beim zweiten von Adidas veranstalteten „Road to Records“-Event liefen internationale Athletinnen und Athleten zu einem Europarekord sowie zu persönlichen und nationalen Bestzeiten.

Die Messlatte für das Road To Records Event lag hoch: bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr erlief die Elite gleich zwei Weltrekorde – über die fünf Kilometer der Frauen lief Senbere Teferi in 14:29 Minuten, über die zehn Kilometer der Frauen erreichte Agnes Jebet Tirop eine Zielzeit von 30:01 Minuten. Nun reichte es in Herzogenaurach dennoch für einen Europarekord. Der Italiener Yemaneberhan Crippa kam im fünf Kilometer-Rennen der Männer nach 13:14 Minuten im Ziel an.

Welklassezeiten über zehn Kilometer

Kibiwott Kandie gewann das Rennen der Männer über zehn Kilometer in einer Zeit von 26:50 Minuten. Der Kenianer erzielte damit in dem reinen Eliterennen die siebtschnellste je gelaufene Zeit über diese Distanz. Hinter ihm erreichten gleich vier weitere Läufer absolute Topzeiten von unter 27:00 Minuten. Erstmals blieben damit in einem 10-Kilometer-Wettkampf gleich fünf Läufer unter dieser Zeitgrenze. Zweiter wurde Sebastian Sawe (Kenia) in 26:54, Rang drei belegte Rodrigue Kwizera (Burundi) mit 26:56. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Rhonex Kipruto (Kenia) und Tadese Worku (Äthiopien) in 26:58 beziehungsweise 26:59. Bei den Frauen setzte sich die Äthiopiern Belayneh Fentaye in flotten 30:24 Minuten vor den Kenianerinnen Joyce Chepkemoi (30:33) und Sheila Chepkirui (30:35) durch.

Knapp am Weltrekord vorbei

Außerdem wurden in Herzogenaurach Rennen über 5 km und im Halbmarathon gestartet. Auch hier handelte es sich um reine Eliterennen mit teilweise sehr kleinen Feldern, die von afrikanischen Athletinnen und Athleten dominiert wurden. Der Äthiopier Yomif Kejelcha gewann den 5-km-Lauf in 12:53 Minuten, verpasste damit den Weltrekord nur um vier Sekunden und lief die viertschnellste je erzielte Zeit. Der zweimalige Hallen-Weltmeister über 3.000 m gewann vor Nicholas Kimeli, der sich mit 12:55 auf Position fünf in der Liste der schnellsten Zeiten nach vorne schob, und Levy Kibet (beide Kenia/13:02). Schnellste Frau war die Äthiopierin Senbere Teferi, die in 14:37 vor Medina Eisa (Äthiopien/14:53) und Mercy Cherono (Kenia/14:56) im Ziel war.

Deutsche Läuferinnen im starken Feld

Die deutsche Beteiligung bestand aus Rabea Schöneborn und Miriam Dattke, die über die fünf Kilometer starteten. Im hochkarätigen Konkurrenzfeld liefen die deutschen Athletinnen starke Zeiten von 15:55 Minuten (Schöneborn) und 15:47 Minuten (Dattke). Für Schöneborn ist das ein zufriedenstellendes Ergebnis: „Auf einer anspruchsvollen Strecke mit guter Stimmung hat das Rennen vor allem Spaß gemacht. Ich wollte zumindest auf dem ersten Teil der Strecke an der führenden Gruppe dranbleiben – das hat geklappt.“

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Rabea Schöneborn und Miriam Dattke liefen zwischen starker Konkurrenz über die fünf Kilometer der Frauen

Das Halbmarathonrennen dominierten an der Spitze die Kenianer. Mathew Kimeli gewann in 59:30 vor seinen kenianischen Landsleuten Benard Kimeli (59:32) und Alfred Barkach (59:36). Bei den Frauen war Tigist Assefa (Äthiopien) in 67:28 vor Rosemary Wanjiru (Kenia/67:36) und Ftaw Bezabh (Äthiopien/67:42) im Ziel.

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