Unter dem Motto eines großen Familientreffens feierte Deutschlands ältester City-Lauf am Sonntag sein 45-jähriges Bestehen. Insgesamt 14.300 Läuferinnen und Läufer starteten ab 9:30 Uhr am Berliner Olympiastadion – eine beeindruckende Resonanz für den Traditionslauf. Während am Morgen noch Regen drohte, hielt das Wetter pünktlich zum Start, sodass alle Teilnehmenden trocken das Ziel erreichten. Besonders auffällig: Die Männer waren mit über 8.000 Anmeldungen auf den verschiedenen Distanzen deutlich in der Überzahl.
Eine Auswahl der schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Renndirektor Martin Seeber zog eine positive Bilanz: „Wir bedanken uns bei den 14.300 Läuferinnen und Läufern, die den S25 wieder zu einem besonderen Lauf gemacht haben. Es ist wie ein großes Familientreffen rund um das Olympiastadion, alle motivieren einander und feuern sich gegenseitig an. Die familiäre Atmosphäre macht den Lauf aus. Vielen Dank auch an unsere Sponsoren und Partner, die den Lauf möglich machen.“
Nikki Johnstone und Esther Yeko siegen über 25 Kilometer
Den prestigeträchtigen Hauptlauf über 25 Kilometer entschied Lokalmatador Nikki Johnstone vom SCC Berlin für sich. Der aus den schottischen Highlands stammende Topläufer erreichte das Ziel nach 1:24:58 Stunden und lag so deutlich vor Jan Stelzner (Triathlon Potsdam, 1:27:35 Stunden) und Aaron Huyoff (VfL Rathenow, 1:29:05 Stunden). Bei den Frauen dominierte Esther Yeko Chekwemoi aus Uganda das Feld und sicherte sich in erstklassigen 1:32:37 Stunden den Sieg. Dahinter kamen Angeline Chelimo (1:32:43 Stunden) und Victoria Brandt (LAC Olympia 88 Berlin, 1:35:31 Stunden) auf die Plätze zwei und drei.
Für eine Überraschung sorgte ein prominenter Starter: Bundesaußenminister Dr. Johann Wadepuhl nahm die Herausforderung der 25 Kilometer an und absolvierte die Strecke in überraschend starken 2:31:04 Stunden.
Vielfalt auf den Unterdistanzen
Neben dem Hauptlauf waren vor allem die kürzeren Distanzen stark besetzt. Den Halbmarathon gewannen der Brite Daniel Mulryan (1:09:08 Stunden) und Celia Anton aus Spanien (1:16:58 Stunden). Komplettiert wurde das Halbmarathon-Podest durch Jaakko Järvi (1:10:09 Stunden) und Moctare Simpore (SCC Berlin, 1:11:10 Stunden) sowie Anja Krüger (SCC Berlin, 1:18:20 Stunden) und Maja Seidel (Berlin Track Club, 1:24:43 Stunden). Auch über die 10-Kilometer-Distanz gab es einen internationalen Erfolg: Hier hatte die Spanierin Soukaina Elkhayami (34:41 Minuten) die Nase vorn. Schnellster Mann war Felix Hüttig (31:48 Minuten).
Julian Franz über fünf Kilometer am schnellsten
Den Auftakt des Renntages machte die 5-Kilometer-Distanz. Julian Franz vom LAC Olympia 88 Berlin benötigte lediglich 16:04 Minuten für die Runde durch den Olympiapark und war damit der schnellste Tagesschnellster. Bei den Frauen siegte mit Fedra Luna ebenfalls eine Spanierin. Für sie stoppte die Zeit nach 16:42 Minuten.
Den Sieg im TeamRun über 5x5 km sicherten sich die Berlin Social Runners. Und auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz: Im Kinderlauf zeigten Auguste Leopold und David Hübener ihren Kampfgeist und überquerten nach jeweils 5:08 Minuten gemeinsam die Ziellinie.












