Etwa 2.600 Laufbegeisterte nahmen am letzten April-Sonntag den 18. St. Wendel Marathon in Angriff. Das von der Kreisstadt St. Wendel organisierte Event präsentierte sich einmal mehr als ein für alle Alters- und Leistungsgruppen offenes, attraktives Laufevent, das jede Menge zu bieten hatte. Während sich viele Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer an ihren persönlichen Bestzeiten orientierten oder der Spaß vollständig im Vordergrund stand, versuchte der Kenianer Dickson Kurui seinen Vorjahressieg zu verteidigen.
Fotograf Thomas Bücher war beim St. Wendel Marathon 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Nachdem Kurui 2025 mit fünf Sekunden Vorsprung auf seinen kenianischen Landsmann Patrick Mugur Ereng in 2:25:20 Stunden in St. Wendel gewonnen hatte, benötigte er nun 2:26:20 Stunden. Allerdings betrug sein Vorsprung im Ziel dieses Mal ganze 12:01 Minuten. Zweiter wurde Max Kirschbaum von der LG Ohmbachsee in 2:38:21 Stunden. Rang drei ging an Felix Mailänder (Ciclo Entreno, 2:46:37 Stunden). Bei den Frauen führte dieses Mal kein Weg an Sarah Rehm (LLG Wustweiler) vorbei. Die schnelle Läuferin aus Weiskirchen lief 3:04:17 Stunden und somit zum hochverdienten Marathonsieg. Komplettiert wurde das Gesamtpodest durch Tanja Schmitt (LC Rehlingen, 3:20:24 Stunden) und Luisa Gerber (3:22:55 Stunden). Insgesamt erreichten 141 Marathonstarter das Ziel.
Fast 900 Halbmarathon-Finisher in St. Wendel
Deutlich mehr, nämlich 899, waren es über die sehr beliebte Halbmarathondistanz. Wenig überraschend war hier auch das Rennen um die Siege enger. So siegte etwa Laura Grabovac (LLG Wustweiler) in 1:31:52 Stunden vor Julia Riehm (0815 runners club, 1:32:33 Stunden) und Miriam Scherer aus Eppelborn (1:32:59 Stunden). Noch etwas schneller waren Dennis Zimmer (LC Rehlingen, 1:15:59 Stunden), Philippe Weingarth (LLG Wustweiler, 1:16:42 Stunden) und Marvin Schoen (TriTeam Saarlouis, 1:19:42 Stunden) waren noch ein wenig schneller und durften sich so über die ersten drei Plätze bei den Männern freuen.
Großer Beliebtheit erfreuten sich aber auch die Läufe über die fünf und zehn Kilometer. Während den 10-Kilometer-Lauf Eleni Markatos (ATSV Saarbrücken, 38:54 Minuten) und Yves Becker (Fresenius Medical Care, 33:52 Minuten) gewannen, waren Sophie Grohl (Team La Vallée, 23:16 Minuten) und der Schweizer Théo Fleury (Team La Vallée, 18:25 Minuten) über die halbe Distanz eine Klasse für sich.





