Trotz der schwierigen Wetterbedingungen hatten die Läufer sichtlich Spaß. Christof Czajka
Trierer Stadtlauf2019
Trierer Stadtlauf2019
Trierer Stadtlauf2019
Trierer Stadtlauf2019 150 Bilder

Trierer Stadtlauf 2019 Start in Trier aufgrund des Wetters vorverlegt

Da Höchstwerte von bis zu 40°C erwartet wurden, schickte der Veranstalter die 3.000 Läufer früher als geplant auf die Strecke.

Trotz rekordverdächtiger Hitze liefen am 30. Juni 2019 mehr als 3.000 Läufer ins Ziel des Trierer Stadtlaufes. Der Startschuss für die 36. Auflage musste aufgrund der vorhergesagte Hitze und einer Verordnung durch den Leichtathletik-Verband Rheinland zum Schutz der Läufer vorverlegt werden. Insgesamt fanden fünf Läufe statt: Ein Halbmarathon, ein 10-Kilometer Lauf, zwei 5,4-Kilometer Läufe und ein Volksjugendlauf über 1,6 Kilometer.

Trotz schwieriger Bedingungen finishen alle 612 Starter

Laut der Deutschen Leichtathletik-Ordnung muss der Start eines Wettkampfes, an dessen Tag solch heiße Temperaturen mit bis zu 40 °C erwartet werden vor neun beziehungsweise zehn Uhr liegen. Für die Läufe über 20 Kilometer gilt neun Uhr. Deswegen wurde der Start in Trier für den Halbmarathon auf 8:50 Uhr vorverlegt. Erfreulicherweise erreichten trotz der schwierigen Bedingungen alle der 612 gestarteten Teilnehmer das Ziel. Der Veranstalter hatte alle 2,5 Kilometer eine Getränkestation und zudem mehrere Wassderduschen zur Abkühlung aufgestellt.

Den Halbmarathon der Männer gewann der Belgier Roger Königs, der in 1:15:00 Stunden finishte. Martin Müller erreichte das Ziel in 1:15:12 Stunden vor dem drittplatzierten Markus Wolff (1:17:01 Stunden).

Internationales Podest im Rennen der Frauen

Bei den Frauen war es Jessica Schaaf aus Luxemburg, die nach 1:23:24 Stunden als erste die Ziellinie überquerte. Zsanett Móczó aus Ungarn war ihre nächste Verfolgerin. Sie beendete den Halbmarathon nach 1:23:48 Stunden. Komplettiert wurde das Podest von Nathalie Tavenier (Frankreich), die für die Stecke 1:25:04 Stunden benötigte. 

Das Startsignal für den 10-Kilometer Lauf ertönte ordnungsgemäß um 9:05 Uhr. Nach nur 31:27 Minuten war mit dem Äthiopier Yonas Kinole der Erste von den 890 Teilnehmern im Ziel. Nicht ganz eine Minute später finishte Habtom Tedros in 31:38 Minuten. Kfle Biemnet lief nach 31:52 Minuten ins Ziel und schaffte damit den Sprung aufs Podest. Die schnellste Frau auf der 10-Kilometer Strecke war Dogna Sztykiel aus Polen in 38:44 Minuten. Chiara Bermes lief in 39:17 Minuten auf den zweiten Platz. Und das obwohl weniger als 24 Stunden zwischen dem aufstellen ihrer persönlichen Bestzeit über 1500 Meter und dem Start des 10-Kilometer Laufes lagen. Mit Karin Schank (35:44 Minuten) wurde das Podest komplettiert.


Die Strecke ist gemacht für persönliche Bestzeiten

Für den Halbmarathon musste der Rundkurs, der ausschließlich rechts von der Mosel durch die Innenstand verlief, zweimal absolviert werden, bevor die Läufer auf die Zielgeraden abbiegen durften. Die 21,5 Kilometer waren amtlich vermessen und hatten kaum Höhenmeter. Langeweile kam dennoch nicht auf, denn im Streckenverlauf liefen die Teilnehmer an Sehenswürdigkeiten wie der Basilika oder den Kaiserthermen vorbei. Das Ziel für alle ausgetragenen Läufe befand sich direkt an der Porta Nigra, dem Wahrzeichen der ältesten Stadt Deutschlands. Noch im Zielbereich erhielt jeder Läufer eine eigene Medaille. Auf der Strecke stand ein Spendentor, bei dem jeder Läufer mit seiner Durchquerung automatisch 5 Euro an die Trierer Lebenshilfe spendete.

Die besten Fotos: Trierer Stadtlauf 2019

Trierer Stadtlauf2019
Trierer Stadtlauf2019 Trierer Stadtlauf2019 Trierer Stadtlauf2019 Trierer Stadtlauf2019 150 Bilder
Zur Startseite
Laufevents News & Fotos Marathon-Weltrekorde Die schnellsten Marathonläufer aller Zeiten

Die zehn schnellsten Marathonläuferinnen und Marathonläufer.