Ideales Laufwetter begleiteten am 2. August im Hinterpasseiertal den 27. Stettiner-Cup Pfelders. Über 230 Laufbegeisterte gingen dieses Mal an den Start und strebten danach, auf 2.875 Höhenmetern nach zehn intensiven Berglaufkilometern die Ziellinie zu überqueren. Auf dem Weg hinauf von Pfelders hinauf zum Ziel an der Stettiner Hütte waren ganze 1.255 herausfordernde Höhenmeter zu meistern.
Eine Auswahl der schönen Bilder vom Stettiner-Cup Pfelders 2026 findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Bereits zum fünften Mal war dieses Mal die beiden Schnellsten des Vorjahres am Start. Armin Larch galt nach vier Siegen bei vier Teilnahmen auch 2026 als Favorit. Samuel Demetz zeigte mit drei dritten Plätzen und seinem letztjährigen Silber-Rang aber ebenfalls bereits mehrfach seine Klasse. Zu Beginn lief Larch Demetz erst einmal sichtlich davon. Als die flacheren Kilometer Geschichte waren, wendete sich aber das Blatt, indem Demetz Larch einholte und in den Serpentinen nach und nach sogar distanzieren konnte. Am Ende gewann der Grödner Demetz in 1:02:34 Stunden erstmals. Der Mareiter Larch wurde in 1:04:02 Stunden Zweiter. Auf Rang drei lief der Sarner Noe Thaler. Er überquerte nach 1:06:18 Stunden die Ziellinie. Dahinter komplettierten Lukas Gasser (1:07:21 Stunden) und Luca Boninsegna (1:08:26 Stunden) wie schon 2025 die Top 5.
Im Siegerinterview zeigte sich Samuel Demetz glücklich: „Ich freue mich sehr, dass ich hier nach vier Podestplätzen endlich gewonnen habe. Dabei war es heute nicht einfach. Armin Larch hat gleich am Anfang mächtig Gas gegeben. Gegen Hälfte der Strecke habe ich dann aber versucht aufzuschließen und auf den steilen Passagen ist mir aufgefallen, dass ihm etwas die Puste ausgeht. Also habe ich angegriffen und in der Folge versucht, meinen Vorsprung auszubauen. Das ist mir gelungen und endlich habe ich den Stettiner-Cup gewonnen!“
Andrea Schweigkofler jubelt über dritten Sieg in Folge
Während sich Armin Larch mit Platz zwei zufriedengeben musste, gewann bei den Frauen die favorisierte Andrea Schweigkofler. Nach ihren Siegen 2024 und 2025 siegte die Meranerin Schweigkofler zum dritten Mal in Folge – dieses Mal in 1:15:49 Stunden. Dahinter sicherten sich ihre Teamkollegin vom SC Meran, Anna Lena Hofer, die 2023 gewonnen hatte, und Anna Santini vom US Cermis in 1:19:41 bzw. 1:22:17 Stunden die weiteren Podestplätze. Vierte wurde Heidi Pfeifer (1:23:46 Stunden), Fünfte die deutsche Vorjahreszweite Johanna Steinmüller (1:24:34 Stunden).

Andrea Schweigkofler gewann zum dritten Mal in Folge den Stettiner-Cup und strebt nach weiteren Siegen.
Andrea Schweigkofler resümierte nach ihrem dominanten Sieg: „Dieser Lauf liegt mir einfach. Auch heute ist es mir wieder gut ergangen. Ich konnte mich gleich nach dem Start absetzen und lange Zeit einen guten Rhythmus laufen. Erst gegen Ende der Strecke habe ich die Anstrengung in den Unterschenkeln gespürt und leichte Krämpfe bekommen, habe aber bis ins Ziel auf die Zähne gebissen. Die Rekordmarke von fünf Siegen? Die ist für mich schon ein Ziel, ich hoffe, dass es hier so weitergeht!“
Glücklicher Markus Raich dankt den Helfern
Zufrieden waren am Ende aber nicht nur die Sieger. Auch das Veranstaltungsteam um OK-Chef Markus Raich zog ein positives Fazit. „Fast alle der rund 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind gesund ins Ziel gekommen, gröbere Verletzungen gab es keine – das ist die Hauptsache. Die Entscheidung, den Start aufgrund der Hitze und der gemeldeten Gewitter um eine Stunde auf 9:00 Uhr vorzuverlegen, war ebenfalls richtig. Wir freuen uns, dass unser Berglauf auch heuer wieder so gut angekommen ist. Gleichzeitig möchten wir uns bei all unseren Unterstützern und den zahlreichen freiwilligen Helfern bedanken. Ohne euch wäre die Austragung des Stettiner-Cups unmöglich. Wir sehen uns im nächsten Jahr am 1. August für die 28. Ausgabe wieder!“, so Raich.





