Bereits zum 31. Mal fand am 1. Februar der Thermen-Marathon Bad Füssing statt. Bei sehr gutem Laufwetter kamen im niederbayerischen Kurort mehr als Laufbegeisterte zusammen. Neben der vollen sowie der halben Marathondistanz waren auch die 10-Kilometer-Distanz sowie ein 1,8 Kilometer langer Schülerlauf Teil des Events.
Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Thermen-Marathon Bad Füssing 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb dieses Artikels.
Auf der schnelle Laufstrecke, die rund um Bad Füssing führte, gingen neben vielen Freizeitläufern auch wieder einige Topläuferinnen und Topläufer auf die Jagd nach schnellen Zeiten. Folglich verwunderte es nicht, dass auch die Streckenrekorde in Gefahr gerieten. Um ganze 35 Sekunden blieb etwa Domenika Mayer von der LG Telis Finanz Regensburg unter ihrem alten Streckenrekord, welchen sie zwei Jahre zuvor aufgestellt hatte. Nun lief sie die zehn Kilometer in herausragenden 31:41 Minuten und somit als erste Frau der Event-Geschichte unter 32 Minuten. Aber auch dahinter wurden schnelle Zeiten erreicht. Pia Schlattmann (LG Brillux Münster) wurde in 33:04 Minuten Zweite, Lina Meier (LAC Passau) in 33:44 Minuten Dritte. Für die schnellsten 10-Kilometer-Zeiten der Männer sorgten dieses Mal hingegen Sieger Elias Kolar (LG Telis Finanz Regensburg, 29:53 Minuten), Tobias Prater (VFL Sindelfingen, 29:58 Minuten) und Bastian Mrochen (LG Telis Finanz Regensburg, 30:13 Minuten).
„Ich war schon ein paar Mal in Bad Füssing und das Besondere dieses Mal war, dass wir heute keinen Wind hatten. Als Frau ist es immer schön, weil man nicht alleine laufen muss. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und jetzt freue ich mich auf den super leckeren Kuchen“, so Domenika Mayer glücklich und zufrieden nach ihrem Rennen.
Michael Diensthuber knackt Uralt-Streckenrekord
Ebenfalls einen neuen Streckenrekord erlief auch Marathon-Sieger Michael Diensthuber. In 2:24:17 Stunden knackte er die 32 Jahre alte bis dato bestehende Bestmarke, worüber er sich spürbar freute: „Ich bin sehr zufrieden und habe zehn Wochen intensives Training hinter mir gehabt. Ich war schon sehr angespannt, weil es mein erster Marathon auf Wettkampf war, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich den Streckenrekord brechen kann.“ Bei den Frauen dominierte derweil Maria Elisa Legelli (Munich Athletics, 2:46:45 Stunden). „Für mich war es heute als Training gedacht. Ich bin vor ein paar Wochen erst wieder in die Marathonvorbereitung eingestiegen. Beim Halbmarathon konnte ich bei einer super Gruppe mitlaufen und es hat einfach Spaß gemacht“, so Legelli. Komplettiert wurde das Marathon-Gesamtpodest durch Florian Spötzl (PTSV Rosenheim, 2:35:49 Stunden) und Robert Reiter (LG St. Wolfgang, 2:39:56 Stunden) sowie Jessica Wedel (ASV Eggstätt, 2:55:55 Stunden) und Lena Absmeier (LG Passau, 3:00:36 Stunden).
Nicht wenige entschieden sich für die beliebte Halbmarathon-Distanz. An der Spitze sorgten Hannes Namberger und Verena Cerna (SSV Ulm 1846) in 1:07:32 bzw. 1:20:39 Stunden für die schnellsten Halbmarathon-Zeiten des Tages. Moritz Auf der Heide (Salomon Running Team, 1:08:46 Stunden) und Juliane Rößler (TG Viktoria Augsburg, 1:23:37 Stunden) landeten auf Platz zwei, während Johannes Löw (Salomon Running, 1:09:19 Stunden) und Klara Popp (MaliCrew, 1:23:37 Stunden) Dritte wurden.





