Mit beiden Titelverteidigern wird am 11. Oktober der Chicago-Marathon stattfinden. Sowohl Jacob Kiplimo (Uganda) als auch Hawi Feysa (Äthiopien) gaben ihre Startzusage für das Rennen.
Auf der Startliste steht auch Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), der jedoch vor kurzem aufgrund eines Ermüdungsbruches auf den Europameisterschafts-Marathon im August in Birmingham verzichten musste. Insofern erscheint es unwahrscheinlich, dass der viertschnellste deutsche Läufer aller Zeiten über die klassische Distanz (2:06:45) im Oktober schon wieder einen Marathon laufen kann.
Jacob Kiplimo lief im vergangenen Jahr in Chicago lange Zeit auf Weltrekordkurs, brach dann aber im letzten Abschnitt ein. Er siegte dennoch mit einer Weltklassezeit von 2:02:23 Stunden. In London steigerte er sich in diesem Frühjahr auf 2:00:28 und blieb unter dem vorherigen Weltrekord, was aber in einem denkwürdigen Rennen nur zu Platz drei reichte. „Meine Vorbereitung gibt mir viel Zuversicht. Und die Strecke zu kennen, ist ein großer Vorteil. Ich kann mich mit jedem messen und will dies in Chicago erneut zeigen“, sagte Jacob Kiplimo, der im Frühjahr in Lissabon den Halbmarathon-Weltrekord auf 57:20 Minuten verbesserte.
In Chicago wird Jacob Kiplimo erneut auf Amos Kipruto treffen, der vor einem Jahr dort Zweiter wurde und sich im Londoner Rennen im April als Vierter auf 2:01:29 verbesserte. Auch der im vergangenen Jahr in Chicago drittplatzierte Alex Masai (Kenia) und der Berlin-Marathon-Sieger des Jahres 2024, Milkesa Mengesha (Äthiopien), werden am 11. Oktober zu Jacob Kiplimos Konkurrenten zählen.
Titelverteidigerin Hawi Feysa, die 2024 den Mainova Frankfurt-Marathon mit einem Streckenrekord gewann und sich dann vor einem Jahr in Chicago auf 2:14:57 Stunden verbesserte, trifft im Oktober unter anderen auf zwei kenianische Weltklasseläuferinnen: Brigid Kosgei und Sharon Lokedi. Kosgei hatte 2019 in Chicago mit 2:14:04 Stunden einen Weltrekord aufgestellt. In diesem Jahr gewann sie den Tokio-Marathon und lief mit 2:14:29 die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere. Die Olympia-Vierte Lokedi hat schon dreimal bedeutende Marathonrennen gewonnen: 2022 in New York sowie 2025 und 2026 in Boston. Auf der nicht Rekord-konformen Strecke von Boston stellte sie im vergangen Jahr mit 2:17:22 den aktuellen Streckenrekord auf.





