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Trail-Marathon 2021: 900 Teilnehmer in Heidelberg

Trail-Marathon Heidelberg 2021 900 Teilnehmer bei neunter Ausgabe

Über vier Distanzen gingen beim Trail-Marathon Heidelberg 2021 die Teilnehmer auf die Strecke. Bis zu 2.000 Höhenmeter verlangten ihnen dabei alles ab.

In die neunte Auflage ging der Trail-Marathon in Heidelberg am 2. und 3. Oktober. Zum Auftakt fand am Samstag der Twilight Trail über fünf Kilometer und 245 Höhenmeter statt. Kernstück des Trail-Sprints war die Himmelsleiter. Am Sonntag wurden die Läufer auf die langen Distanz von 30 (Half Trail), 42 (Trail-Marathon) und 50 Kilometern (Long Distance Trail) geschickt. Hierbei galt es bis zu 2.000 Höhenmeter zu überwinden. Auf der längsten Distanz siegten Pierre-Emmanuel Alexandre und Juliana Rössler in 4:02:57 sowie 5:01:08 Stunden.

Fast 300 Finisher über 42,2 und 50 Kilometer beim Trail-Marathon Heidelberg 2021

Zum Startschuss fielen die ersten Regentropfen, aber die Laufbedingungen rund um Heidelberg waren dennoch hervorragend. Die Schnellsten waren im Ziel auf dem Heidelberger Karlsplatz, als gegen 16 Uhr Dauerregen einsetzte. Aber das hielt die Trailrunner nicht ab, Kilometer und Höhenmeter zwischen Königstuhl und Weißem Stein zu sammeln. Am besten gelang dies Pierre-Emmanuel Alexandre. Nur 4:02.57 Stunden brauchte er für die 50 Kilometer und gut 2.000 Höhenmeter des Long Distance Trail. und distanzierte den Zweitplatzierten Matthias Krah (4:14:32 Stunden) um mehr als zehn Minuten. Dritter wurde der Ire Edward O‘Connor in 4:17:52 Stunden.

Bei den Frauen über die 50-km-Distanz siegte Juliane Rössler aus Mainz. Mit einer Zeit von 5:01:08 Stunden musste sie nur vier Männern den Vortritt lassen. Bei Kilometer 35 übernahm sie die Führung von Pia Winkelblech und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. So blieb Pia Winkelblech nach 5:23:05 Stunden zum insgesamt dritten Mal nur der undankbare zweite Platz, gefolgt von Kathrin Paetzold, die nach 5:34:34 Stunden ins Ziel lief.

Auf der Marathon-Strecke war Markus Mingo vom Team XC Run nicht zu schlagen. In 3:27:03 Stunden siegte er letztlich souverän. Zehn Minuten dahinter folgten ihm Christoph Stiefel (3:36:32 Stunden) und Javier González (3:43:12 Stunden). Christina Erdbrink gewann den Marathon bei den Frauen in 3:54:14 Stunden und blieb damit als einzige Frau unter der Vier-Stunden-Marke. Sie konnte die Marathon-Siegerin von 2019, die Weinheimerin Silvia Felt (4:09:13 Stunden), hinter sich lassen. Dritte wurde die Heidelbergerin Sarah Ziem in 4:19:51 Stunden.

Half Trail über 30 Kilometer zieht die meisten Läufer an

Beim Half Trail waren 30 Kilometer mit immerhin noch 1.325 Höhenmetern zu absolvieren. Katharina Grabinger vom Team Nikar Heidelberg gewann den Half Trail nach 2:38:00 Stunden mit großem Vorsprung vor Sophie Crommelinck (2:55:01 Stunden) vom engelhorn sports Team und Clara Ebner (3:03:56 Stunden) aus Freiburg. Den Sieg nicht nehmen ließ sich auch Michael Chalupsky vom engelhorn sports Team. Noch letzten Sonntag bleib er beim Berlin-Marathon unter 2:29 Stunden, nun zeigte er sich bestens erholt und siegte, wenn auch nur denkbar knapp vor Jörn Harland (2:11:06 Stunden) vom SSC Hanau in 2:10:55 Stunden. Dritter wurde Nils Bergmann aus Wiesbaden in 2:18:44 Stunden.

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Wenig Zeit für die schönen Ausblicke hatte der Ire Edward O'Connor beim Long Distance Trail.

Einen harten Fight hatte es auch schon am Samstagabend beim Twilight Trail gegeben. Die Sonntags-Sieger auf den beiden längsten Distanzen, Markus Mingo und Pierre-Emmanuel Alexandre, schenkten sich am Vorabend über die Himmelsleiter nichts. War Mingo auf dem Königstuhl nach 1.200 Treppenstufen noch vorne gelegen, konnte Alexandre seine besonderen Qualitäten im Downhill ausspielen und holte auf den technischen Passagen auf. Auf einer Gegensteigung kurz vor der Molkenkur zog Alexandre dann schließlich vorbei und gewann nach etwa fünf anspruchsvollen Kilometern mit neun Sekunden Vorsprung in 25:22 Minuten. Ähnlich knapp ging es bei den Frauen zu: Roxane Peterhans lag nach 32:21 Minuten nur 17 Sekunden vor Beatrice Cassati und sicherte sich so den Sieg über den Trail-Sprint mit Start und Ziel auf dem Molkenkurweg.

Veranstalter zieht positives Fazit nach dem Trail-Marathon Heidelberg 2021

Im Hinblick auf den Ablauf der Veranstaltung am Sonntag in der Heidelberger Altstadt zogen die Veranstalter ein positives Fazit: „Wir waren sehr erleichtert, dass wir ohne Teilnehmerlimit planen konnten. Unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben unser Hygienevorschriften sehr diszipliniert umgesetzt. Ein besonderer Dank geht an unsere 150 Helferinnen und Helfer auf der Strecke oder im Start- und Zielbereich, an die Beamtinnen und Beamten der Polizei und die Heidelberger Verwaltung, ohne die ein großes internationales Event nicht organisiert werden könnte“, sagt M3-Geschäftsführer Christian Herbert.

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