Teilnehmerrekord am Maschsee

Triathlon Hannover
Teilnehmerrekord am Maschsee

ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.09.2026
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Zum 19. Mal begeisterte der Triathlon Hannover am ersten September-Wochenende die Massen. Mit der Rekord-Teilnehmerzahl von 2.500 Startern ging der Triathlon-Klassiker einmal mehr erfolgreich über die Bühne. Auch zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter auch der ein oder andere, der keine der begehrten Startplätze mehr ergattern konnte, trugen ihren Teil zu einer herausragenden Atmosphäre bei. Diese diente als perfekte Grundlage für tolle sportliche Leistungen, welche über die Olympische Distanz, aber auch beim Volkstriathlon über die Sprint-Distanz zu sehen waren.

Fotograf Julian Richter war beim Triathlon Hannover 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb, inmitten sowie unterhalb dieses Artikels.

Über die Olympische Distanz war es bei den Frauen besonders Jule Foelckel (ASC Göttingen Triathlon Team), die dem Rennen ihren Stempel aufdrücken konnte. In allen drei Disziplinen präsentierte sie sich stark und gewann so am Ende verdient in 2:05:40 Stunden vor Merke Hinrichs (SV Nienhagen, 2:10:19 Stunden) und Elida Cabalar (Garbsener SC, 2:14:34 Stunden). Spannender war es dieses Mal bei den Männern, wo Alexander Brennecke vom SV Nienhagen 29 Sekunden Vorsprung ins Ziel retten konnte. In 1:51:45 Stunden siegte er vor Jonas Müller (KTT 01, 1:52:14 Stunden) und Christan Haupt (Hannover 96 Triathlon, 1:53:29 Stunden).

676 finishen den Volkstriathlon

Während über die Olympische Distanz 186 Frauen und 497 Männer das Ziel erreichten, waren es beim kürzeren Volkstriathlon 299 Frauen und 377 Männer. Für die schnellste Zeit sorgte dieses Mal Sven Kiene (Hannover 96 Triathlon). Er benötigte in Summe nur 1:02:26 Stunden und brillierte besonders auf der Laufstrecke, wo er ebenfalls die schnellste Zeit des Tages erreichen konnte. Dahinter positionierten sich die beiden Junioren Till Weselmann (SV Burgwedel Triathlon, 1:04:12 Stunden) und Sascha Lorenz (Hannover 96 Triathlon, 1:04:33 Stunden) auf den Plätzen zwei und drei. Kurz nach den schnellsten Männern folgten mit Eva Zimmermann (Triathlon Team Düsseldorf, 1:10:28 Stunden), Rebekka Raphael (1:13:16 Stunden) und Julia Bremer (Augenzentrum Lister Platz, 1:15:07 Stunden) auch die Top 3 der Frauen.

Ergänzend zu den Einzel-Startmöglichkeiten bestand auch die Option als Staffel über die Olympische Distanz oder beim Volkstriathlon zu starten. Während sich über die Olympische Distanz das Trio „Annastift Joint Rebels“ in 1:53:35 Stunden mit 3:43 Minuten Vorsprung durchsetzen konnte, stürmte beim Volkstriathlon das Triteam Gießen in 1:07:23 Stunden mit gut zweieinhalb Minuten Vorsprung zum Sieg.

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Bundesliga-Spektakel am Maschsee

Aber auch der Triathlon-Liga-Alltag war Teil des Triathlon Hannover am Maschsee. Bei den Bundesliga-Teams der Männer setzte sich das Metallart-Team AST Süßen (Platzziffer 57) durch, bei den Frauen das Team Berlin (Platzziffer 26). Auch wenn beide Teams dieses Mal nicht gewannen, dürften sich das Hylo Team der Frauen und Männer über den Bundesliga-Gesamtsieg freuen. Für die schnellsten Einzelzeiten sorgten dabei Jack Willis (Triathlon Team Münsterland, 52:46 Minuten) und Franka Rust (Dr. Loges Triathlon Team Lüneburg, 59:43 Minuten). In der 2. Triathlon-Bundesliga Nord setzten sich derweil das Männer-Team Absolute Teamsport KTT 01 II (Platzziffer 54) und das Frauen-Team Dresdner Spitzen Team Mitteldeutschland (Platzziffer 15) durch. In 56:27 Minuten bzw. 1:02:06 Stunden waren Tobias Skou (Team TSV Bargteheide Tri) und Andrea Magdalena Bolvig (Heikotel Tri Team Hamburg) am schnellsten.

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Raphael zieht positives Fazit

Am Ende eines langen, interessanten Events resümierte der sportliche Leiter, Ex-Profi Jan Raphael vom Veranstalter eichels: „Alles in allem war das erneut ein richtig gutes Event und ein weiterer Schritt nach vorn. Wir haben aber auch gesehen, dass wir mit der Veranstaltung in dieser Form an unsere Kapazitätsgrenze stoßen und werden nun in Ruhe bewerten, das Event im nächsten Jahr eventuell auf zwei Tage auszudehnen.“

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