25 erfolgreiche Jahre lang begeisterte der Reschenseelauf um den bekannten See mit dem herausragenden Grauner Kirchturm die nationale und internationale Laufszene. 2025 gingen rund 3.500 Läuferinnen und Läufer an den Start und erlebten dabei einen ganz besonderen Laufabend. Wie nun jedoch bekannt wurde, wird die Veranstaltung zukünftig nicht mehr stattfinden, was auch die Südtiroler Top7-Laufserie hart trifft. „Das Bedauern ist natürlich sehr groß, denn der Reschenseelauf ist der größte und wahrscheinlich bekannteste Amateurlauf in Südtirol. Nach 25 so erfolgreichen Jahren war er natürlich ein enormer Werbeträger für den Laufsport hierzulande. Die Gründe für das Aus sind verständlich und wir möchten uns bei Gerald Burger und seinem Team für die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren von Herzen bedanken“, erklärte Christiane Warasin, Vorstandsmitglied der Top7-Laufserie, traurig.

Die Strecke des Ultner Höfelauf bietet einen interessanten Mix.
Trotz allen Wehmuts über den Verlust des Reschenseelaufs stand für die Macher hinter der Top7-Laufserie sofort fest, dass man einen bestmöglichen Ersatz suchen wolle. Rasch fiel die Wahl auf den Ultner Höfelauf, der am 19. Juli zum 20. Mal stattfinden wird. „Die Organisatoren vom Ultner Höfelauf hatten schon einmal Interesse, mitzumachen, damals ist es aus organisatorischen Gründen aber nicht gelungen. Nach dem Aus des Reschenseelaufs waren sie unsere erste Anlegestelle, aus mehreren Gründen: Zeitlich und geografisch passt der Höfelauf gut, er findet ebenfalls im Juli statt und liegt im geografischen Westen Südtirols. Außerdem ist der Höfelauf ein einzigartiger Lauf mit einer heuer 20-jährigen Geschichte. Das OK-Team dort weiß also, wie der Hase läuft“, so Warasin weiter.
18 herrliche Laufkilometer warten
Als Südtiroler Laufklassiker bietet der Ultner Höfelauf alles, was Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Läufen der etablierten Laufserie gewohnt sind. Freuen dürfen sich alle auf eine knapp 18 Kilometer lange und mit fast 500 Höhenmetern gespickten Strecke, die auch landschaftlichen ihren Reiz hat. Vom Start in Kuppelwies führt der Kurs über den Ultner Höfeweg, den bekanntesten Wanderweg des Seitentals, nach St. Gertraud. Auf der gegenüberliegenden Talseite wird anschließend wieder zurück nach Kuppelwies gelaufen. Bestaunt werden können entlang der Laufstrecke zahlreiche, teils jahrhundertealte Höfe. 2025 konnten sich der Haflinger Berglauf-Vize-Weltmeister Andreas Reiterer und die Meranerin Andrea Schweigkofler, die beide zur Südtiroler Laufelite zählen, die Gesamtsiege sichern. Auch 2026 ist mit einem breiten und in der Spitze erneut erstklassig besetzten Starterfeld zu rechnen.





