ASB Hessen

Marathonläufer erfüllen letzte Wünsche virtuell:

Virtueller Frankfurt-Marathon 2020 Marathonläufer erfüllen letzte Wünsche virtuell

Die Teilnehmer des virtuellen Laufes spendeten fast 7.700 Euro für das Projekt „Der Wünschewagen Rhein-Main“.

Der Frankfurt-Marathon musste in diesem Jahr coronabedingt abgesagt werden und fand stattdessen am angestammten Termin virtuell statt. Die Teilnahme war mit 4.674 Läufern aus 56 Nationen überwältigend – überwältigend war auch die Bereitschaft der Frankfurt-Marathon-Community, trotz abgesagtem Großevent, den Charity-Partner Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. zu unterstützten.

Den Spendenscheck überreichte Renndirektor Jo Schindler an den Arbeiter-Samariter-Bund Hessen. Entgegengenommen wurde er in der Landesgeschäftsstelle des ASB Hessen von Landesgeschäftsführer Matz Mattern und Martina Roth, Landesvorstand und Projektleitung „Wünschewagen Rhein-Main“.

7.692,27 Euro Spenden zur Erfüllung letzter Wünsche

Die Gesamtsumme von 7.692,27 Euro ist auf unterschiedlichsten Wegen durch Spenden im Rahmen des Frankfurt-Marathon zusammengekommen. Ein Großteil der Spendensumme generiert sich aus der Rückabwicklung des Frankfurt-Marathon 2020. Die angemeldeten Teilnehmer hatten hier die Option zum „Marathonretter“ zu werden und die gesamte Startgebühr an den Veranstalter zu spenden – fünf Euro der gespendeten Startgebühr wurden als Spende an das Projekt „Wünschewagen“ weitergegeben.

Das sich in den letzten Jahren etablierte Spendentor, das üblicherweise an der Marathonstrecke an der Hauptwache positioniert ist, wurde in diesem Jahr virtuell aufgestellt. Die Läufer konnten bei ihrem persönlichen Frankfurt-Marathon über die Spendenplattform Betterplace.org durch das virtuelle Spendentor laufen und einen frei gewählten Betrag an das Projekt „Wünschewagen“ spenden. Weiterhin bestand die Möglichkeit das Charity-Armband „Wishlet“ zu erwerben, dessen Verkaufserlös dem Spendenprojekt zugutekommt. Zum vierten Mal in Folge geht somit der generierte Spendenerlös an den ASB Hessen.

„Ich freue mich, dass tausende Läuferinnen und Läufer auch in diesem Jahr die diversen Spendenmöglichkeiten wahrgenommen haben und viel Gutes für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige tun konnten. Es zeigt uns, welche integrative Kraft der Sport auch in diesen schwierigen Zeiten in unserer Gesellschaft hat“, so Renndirektor Jo Schindler.

39. Frankfurt-Marathon am 31. Oktober 2021

Neben der Übergabe der Spendensumme wurde auch die weitere Zusammenarbeit für den Frankfurt-Marathon 2021 zwischen dem Veranstalter und dem ASB Hessen festgehalten. Dieser wird traditionell am letzten Oktobersonntag, also am 31. Oktober 2021, stattfinden. Der ASB Hessen wird dann wieder an drei Tagen mit über 120 Helfern aus ganz Hessen im Einsatz sein und mit großer Begeisterung viele Stunden für den guten Zweck und den Sport leisten.

„Dank der großartigen Unterstützung der Läufer können wir mit dieser Spendensumme wieder viele letzte Wünsche erfüllen und Menschen sehr glücklich machen. Das bewegt uns sehr, nicht zuletzt, weil alle Beteiligten und Unterstützer sich im „Corona-Jahr“ mit viel Kreativität und Kraft für unser Herzensprojekt eingesetzt haben“, sagte Landesgeschäftsführer Matz Mattern. Martina Roth ergänzt: „Wir freuen uns bereits heute auf einen hoffentlich wieder „altbekannten“ Lauf am letzten Oktober-Wochenende 2021 und darauf, mit unserem Einsatz ein Dankeschön an die Läuferinnen und Läufer des Mainova Frankfurt Marathon zurückzugeben.“

Der „Wünschewagen“ erfüllt in Hessen seit 2017 letzte Herzenswünsche. Wenn das Leben sich dem Ende zuneigt, treten oftmals unerfüllte Wünsche in den Vordergrund. Doch gerade schwerstkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen, noch einmal wichtige Menschen wiederzusehen und das Leben in Ruhe hinter sich zu lassen. Genau hier setzt der ASB mit seinem Engagement an und reist mit den Fahrgästen zu ihren letzten Sehnsuchtsorten. Die für den Fahrgast und jeweils eine Begleitperson kostenlose „Wunschfahrt“ lebt von der ehrenamtlichen Mitarbeit und wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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