Kenias Superstar Sabastian Sawe muss verletzungsbedingt auf den Start beim Berlin-Marathon am 27. September verzichten. Dies teilten die Veranstalter des Rennens heute in einer Pressemitteilung mit. Damit ist eine Weltrekordjagd bei den Männern in Berlin in diesem Jahr nicht mehr realistisch. Sabastian Sawe hatte die Bestmarke im April beim London-Marathon auf 1:59:30 Stunden verbessert.
„Schweren Herzens muss ich mitteilen, dass ich aufgrund einer Verletzung gezwungen bin, meinen Start in Berlin abzusagen“, sagte Sabastian Sawe, der das Rennen vor einem Jahr gewonnen hatte und im Marathon nach vier Läufen ungeschlagen ist. „Ich wollte auf den Straßen Berlins etwas besonderes erreichen. Ich hoffe, dass ich in der Zukunft bald wieder in Berlin an der Startlinie stehen kann.“
Nach der Absage von Sabastian Sawe sind nun eine Reihe von starken Äthiopiern in der Favoritenposition. Darunter ist mit Guye Adola der Sieger des Berlin-Marathons 2021. Er hat eine Bestzeit von 2:03:46.
Aber auch ohne Sabastian Sawe könnte in Berlin am 27. September ein Weltrekord fallen. Denn bei den Frauen startet Tigst Assefa. Die äthiopische Olympia-Zweite von Paris 2024 hatte in Berlin vor drei Jahren bereits den Weltrekord gebrochen (2:11:53). Assefa will sich nun die Bestzeit, die inzwischen bei 2:09:56 steht, zurückholen.












