World Athletics kündigt Laufband-Weltmeisterschaft an

RUN X
Neuer Zeitplan für die Laufband-WM

ArtikeldatumVeröffentlicht am 08.06.2026
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RUN X
Foto: Technogym

Gemeinsam mit dem italienischen Laufbandhersteller Technogym hat der Leichtathletik-Weltverband (World Athletics) im vergangenen Herbst 2025 die erste offizielle Laufband-Weltmeisterschaft angekündigt. Die Distanz: 5 Kilometer. Sebastian Coe, Präsident von World Athletics, sagte bei der Präsentation in Mailand: „Gemeinsam wollen wir einen virtuellen Wettbewerbsraum schaffen, der eine globale Gemeinschaft aufbaut, unterhält und Amateurläufer dazu motiviert, sich zu messen und mit einer weltweiten virtuellen Community zu vernetzen.“

An der Laufband-WM können auch Amateur-Athletinnen und -Athleten teilnehmen – zumindest in der Qualifikationsrunde. Denn der Weg zum Titel führt durch drei Phasen.

Neuer Zeitplan

Das RUN X getaufte Format sollte dabei eigentlich im zweiten Quartal 2026 starten, nun wurde der Zeitplan aber angepasst. Hier die aktuellsten Informationen.

  • Die Qualifikation: Ab Oktober 2026 sollen sich alle, die wollen, in mehr als 120 Ländern und rund 50.000 Fitnessstudios, mit denen Technogym kooperiert, für das Event registrieren und qualifizieren. Teilnehmende können dabei zeit- und ortsunabhängig gegen Profis antreten, wobei die Ergebnisse in einem Online-Ranking landen.
  • Die Regionals: Ab Januar 2027 treten die schnellsten Athletinnen und Athleten – nach Altersklassen kategorisiert – in regionalen Wettkämpfen überall auf der Welt virtuell gegeneinander an.
  • Das Finale: Das Finale soll am 20. und 21. März 2027 nicht mehr virtuell, sondern im Technogym Village in Cesena (Italien) stattfinden.
RUN X
Technogym

Neben dem WM-Titel warten auf die Teilnehmenden insgesamt 100.000 US-Dollar an Preisgeld und diverse Wildcards, für andere Meisterschaften des Leichtathletik-Weltverbandes. Es wäre also möglich, sich ohne die direkte Qualifikationsnorm oder die Weltrangliste etwa für die Straßen-Weltmeisterschaften in Kopenhagen zu qualifizieren. Ob Profis diesen Weg einschlagen und das Format ernst nehmen, bleibt abzuwarten. Bei der Präsentation vor Ort war immerhin der französische 10.000-Meter-Weltmeister Jimmy Gressier.