Rekordbeteiligung unter der Würzburger Residenz

Würzburg-Marathon
Rekordbeteiligung unter der Würzburger Residenz

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.05.2026
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Bei seiner 24. Austragung war der Würzburg-Marathon, der erstmals 2001 stattfand, größer als je zuvor. Rund 7.200 Läuferinnen und Läufer hatten sich registriert, etwa 6.100 von ihnen gingen schließlich auch an den Start. Bei schönem Mai-Wetter traten Alexander Bier und Nina Hauck beim Würzburg-Marathon 2026 als Marathonsieger die Nachfolge von Florian Koch und Mona Grewe an, die 2025 gewonnen hatten.

Fotograf Norbert Wilhelmi war beim Würzburg-Marathon 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb des Artikels.

Unter dem Jubel zahlreicher Zuschauer machten sich am zweiten Mai-Sonntag um 9:00 Uhr die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Würzburg-Marathon 2026 auf die Strecke. Diese führte vom Congress Centrum Würzburg durch die Zellerau, am Dallenbergbad vorbei, in die Sanderau und durch die ikonische Würzburger Altstadt zurück zum Start-Ziel-Bereich. Während die Halbmarathon-Teilnehmenden die Runde einmal zu absolvieren hatten, galt es für die Marathonläufer den Rundkurs gleich zweimal zu meistern.

Für die schnellste Marathonzeit des Tages sorgte im Schatten der Festung Marienberg dieses Mal Alexander Bier. Er erreichte das Ziel bereits nach 2:32:47 Stunden und sorgte so für die schnellste Siegzeit seit 2023. Damals gewann Philipp Karpeles in 2:27:47 Stunden. Ebenfalls schnell unterwegs waren auch Maximilian Lang und Florian Koch. Sie erreichte nach 2:35:03 bzw. 2:35:42 Stunden das Ziel und freuten sich am Ende über die Plätze zwei und drei. Top unterwegs war aber auch Nina Hauck, die als einzige Läuferin unter drei Stunden bleiben konnte. In 2:59:20 Stunden distanzierte sie ihre Verfolgerin Emilia Bergerhoff (3:01:24 Stunden) um gut zwei Minuten. Dritte wurde Martina Dannheimer (3:07:56 Stunden).

Leibfried 17 Sekunden vor Gradl

Über die halbe Marathondistanz führte derweil kein Weg an Jakob Breinlinger vorbei. Er gewann in 1:12:03 Stunden souverän vor Luis Bonfig (1:14:13 Stunden) und Thomas Heß (1:14:52 Stunden). Spannend war es bei den Frauen, wo Delia Leibfried in 1:21:32 Stunden 17 Sekunden vor Elina Gradl (1:21:49 Stunden) die Ziellinie überqueren konnte. Komplettiert wurde das Podest durch Tamara Morent (1:24:21 Stunden).

Gerade bei Einsteigern kam der als Fun Run betitelte 10-Kilometer-Lauf sehr gut an. In 33:27 bzw. 36:05 Minuten zeigten Bastian Markgraf und Eva Maria Sulzer herausragende Leistungen, die ihnen den Sieg brachten. Darüber hinaus landeten Sebastian Böck (33:34 Minuten) und Moritz Aschoff (33:45 Minuten) sowie Lea Cagol (40:02 Minuten) und Larissa Meißner (40:32 Minuten) auf dem Würzburger 10-Kilometer-Gesamtpodest.