Unvergleichlicher Teamgeist und eine gemeinsame Passion
Brooks Run Happy Team
Präsentiert von
Svenja Rojem vom Brooks Run Happy Team Privat

Durchstarterin aus dem Brooks Run Happy Team Svenja lief trotz Corona ihren ersten Marathon

Beim Berlin-Marathon 2020 wollte Svenja Rojem unbedingt erstmals 42,195 Kilometer laufen. Auch die Rennabsage konnte sie nicht von ihrem Vorhaben abbringen.

Svenja Rojem, Mitglied des Brooks Run Happy Teams, ist eine echte Corona-Durchstarterin. Obwohl sie beim Berlin-Marathon ihr Debüt über die 42,195 Kilometer geben wollte und Freunde angesichts der abgesagten Rennen das Handtuch warfen, hielt sie an ihrem Plan fest. Wie sie sich dennoch für ihre etwas andere Marathon-Premiere motivieren konnte, haben wir die 36-jährige Krankenschwester gefragt.

Der Berlin-Marathon sollte eigentlich dein erster Marathon werden – und ist es trotz Absage auch geworden, denn du bist Ende September, am eigentlich Renntag, 42 Kilometer durch Berlin gelaufen. Wieso?

Als der Marathon abgesagt wurde, hat es mich richtig traurig gemacht. Dazu kam, dass viele Freunde und Bekannte, die eigentlich laufen wollten, das einfach so akzeptiert haben und beschlossen, dann eben keinen Marathon zu laufen. Das fand ich irgendwie schade und entschied mich – sicherlich auch aus einer Trotzreaktion heraus – trotzdem zu laufen.

Hast du dich dann gezielt darauf vorbereitet?

Ja, und anfänglich lief das Training super – ich war motiviert, auch durch die ganzen virtuellen Wettkämpfe – es machte mir richtig Spaß mit einer echten Laufnummer virtuell zu starten- In Berlin traf ich zudem bei fast jedem virtuellen Rennen zufällig andere Läufer mit Startnummer, die auch mitliefen. Mit dem Sommer ließ allerdings die Motivation und auch die Lust an virtuellen Wettkämpfen nach. Es fehlt eben doch dieses echte Wettkampf-Feelling, das Jubeln vom Wegesrand, allgemein die Freude und Ausgelassenheit an solch einem Tag. Aber je näher der Termin des Berlin-Marathon rückte und je mehr Leute zusagten, mich an diesem Tag zu feiern und anzufeuern, desto mehr kam die Motivation zurück.

Wie lief es dann am Tag X?

Bis zum Halbmarathon lief alles super. Doch schon ab Kilometer 23, auf dem Weg zum Tempelhofer Feld, wurde es stacklig. Die Beine waren steif, die Stimmung so lala – also meine. Ich hatte über meinen Instagram-Account um ein bisschen Konfetti und Support gebeten. Ich hätte niemals gedacht, dass mich dann doch so viele Laufbegeisterte begleiten – Laufen verbindet halt irgendwie. Alle, die mich begleitet haben, waren super drauf. Die gute Laune nervte mich zwischenzeitlich sogar ein wenig. Der Mann mit dem Hammer schaute kurz darauf leider auch vorbei, wurde aber mit "Atemlos durch die Nacht" einfach weggesungen. Und ab dem Cola-VP bei Kilometer 30 lief es dann tatsächlich allmählich wieder besser. Meine #runhappy-Laune kam dann mit jedem Kilometer mehr. Und bei Kilometer 40 gab es nochmal Konfetti ohne Ende, sodass es bis zum Ziel am Brandenburger Tor quasi von alleine lief. Aber da die Straßen ja nicht gesperrt waren, musste ich tatsächlich 200 Meter vorher nochmal an einer roten Ampel warten – da gab es dann eben ein #runhappy-Tänzchen, bis ich mit Vollgas ins Ziel laufen konnte. Die ganzen Emotionen kann ich bis jetzt noch nicht in Worte fassen – aber ich bin Marathoni!

Welchen Stellenwert hat Sport für dich und wie integrierst du das Laufen in deinen Alltag?

Laufen ist mein Alltag, dafür muss ich mir keine Zeit freischaufeln oder nehmen. Wenn ich Lust auf Laufen habe, laufe ich. Laufen ist Teil meines Lebens, es ist mein Ausgleich zu stressigen Diensten. Es ist meine Gut-Drauf-Zeit – und die Zeit die ich meist nur mit mir verbringe.

Wieso bist du Teil des Brooks Run Happy Teams?

Mein Herz schlägt Brooks, sage ich immer. Ich bin Teil des Team, weil jeder so sein kann, wie er ist. Wir sind eine Gemeinschaft, obwohl der eine aus Freude und der andere aus Ehrgeiz läuft. Aber egal ob man für Pizza oder Pokale läuft, wir alle machen letztlich das Gleiche und lieben das Laufen. Und natürlich liebe ich die Schuhe von Brooks.

Und warum sollten andere Teil des Brooks Run Happy Teams werden?

Weil wir ein verrückter, motivierender Haufen voller Läufer sind. Wir sind eine richtige Läuferfamilie, die niemals genug #runhappy-Spirit haben kann.

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