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Läufers Leibgericht

Ebi-Tatar aus der Sushi-Küche

„Ein Eiweißturbo zur Wiederherstellung der Muskulatur“, sagt der Nürnberger Sushikoch und Läufer

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Stk. mittelgroße, weiche Avocados
  • 12 Stk. Black-Tiger-Garnelen (ca. 300 g)
  • 2 EL Mayonnaise
  • (am besten japanische)
  • 1 TL frischer Zitronensaft
  • 2 EL japanische Sojasauce
  • 4 Messerspitzen japanische Wasabipaste
  • (beim Kauf darauf achten, dass mindestens 90 Prozent Wasabi enthalten sind und nur wenig Senfpulver) oder die doppelte Menge frischer Wasabi
  • 300 g Cräcker
  • dazu: Salatblätter, Radieschen, japanische Rettichkresse

So wird's gemacht:

  • Avocados halbieren, Kerne entfernen, schälen, Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken. Mayonnaise unterrühren.
  • Garnelen in gut gesalzenem Wasser in der Schale eine Minute in reichlich sprudelndem Wasser kochen, 8 Stück schälen, danach entdarmen.
  • Die 8 geschälten Garnelen in grobe Stücke schneiden und die Sojasoße mit Zitronensaft und dem Wasabi unterrühren. Die entstandene Paste in einen Formring füllen, danach den Ring wieder entfernen.
  • Die verbliebenen 4 Garnelen schälen (bis auf das Schwanzsegment), halb aufschneiden und pro Portion eine auf das fertige Ebi-Tatar legen.
  • Nach Belieben mit Salat, Radieschen oder Rettichkresse dekorieren und die Cräcker anlegen.

Pro Portion: Kalorien 625 kcal Kohlenhydrate 51 g Proteine 25 g Fett 36 g

Yuki Kawahara hat sein Handwerk im japanischen Fukuoka erlernt. Er lebt seit vier Jahren mit seiner Ehefrau und der in Franken geborenen dreijährigen Tochter in Deutschland. Er wurde von Axel Müller, dem Inhaber des renommierten Sushi-Restaurants „Haru“, nach Deutschland geholt und kocht seitdem in Nürnberg.

Mit seiner Auswanderung aus Japan hörte Kawahara mit dem Rauchen auf und begann mit einem Lauftraining. 2011 finishte er in Berlin seinen ersten Marathonin 4:30 Stunden. Doch sein größter Traum ist es, einmal die Marathons in Tokio oder in seiner Geburtsstadt Fukuoka zu laufenund damit dann natürlich auch einen Urlaub in der Heimat zu verbinden.

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