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Neuer Country Manager im Interview

Tobias Zingel über Running-Trends und Zielgruppen

Tobias Zingel wurde bei Groupe Royer/New Balance zum neuen Country Manager für Deutschland berufen. Im Interview sprachen wir mit ihm über die Zukunftsstrategie von New Balance und die Dynamik im Running-Markt.

Tobias Zingel neuer Country Manager Deutschland für New Balance +
Foto: New Balance

Tobias Zingel wurde neuer Country Manager Deutschland für New Balance

Tobias Zingel ist neuer Country Manager Deutschland der Groupe Royer für New Balance. Zingel ist bereits seit 2004 im Unternehmen tätig, war schon als Student Tech-Rep bei New Balance, später Sales Manager und zuletzt Head of Product & Marketing. Er kennt das Unternehmen also aus dem Effeff. Tobias Zingel wurde 1978 in Gelsenkirchen geboren, ist verheiratet und Vater eines Sohnes.

RUNNER’S WORLD: Tobias Zingel, Sie haben Ihre Karriere bei New Balance bereits vor 14 Jahren begonnen und in verschiedenen Positionen die Marke begleitet. Wo steht New Balance heute und was sind Ihre wichtigsten Vorhaben für die nächste Zukunft?

Tobias Zingel:
New Balance kann global – wie auch in Deutschland – auf sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken und natürlich ist es das Ziel, diesen Rückenwind auch mit in die kommenden Jahre zu nehmen. Gerade in der Kategorie Running hat das Global Team in Boston durch die kürzlich bekanntgegebenen langjährigen Sponsorships des TCS New York City Marathons und des Virgin London Marathons Ausrufezeichen gesetzt. Unser Ziel ist es weiterhin, sowohl bei Läufern als auch bei Händlern eine der erstgenannten Marken zu sein als Antwort auf die Frage: ‚Welches ist die beste Laufmarke?’

New Balance hat – unter anderem mit der FreshFoam-Technologie – einige wichtige Impulse im Running-Markt gesetzt. Wo sehen Sie auf Produktseite die größten Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten?

Das ist korrekt – FreshFoam ist eine der Kern-Technologien unserer Produktpalette, auch über die Running-Kategorie hinaus. Es klingt banal, aber die größte Herausforderung ist immer die Frage nach dem richtigen Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Wer die am besten beantwortet, wird erfolgreich sein. Etwas konkreter: Wir sehen zwei Kernzielgruppen. Diejenigen, die von sich sagen: „Ich bin Läufer!“ und die, die einfach gerne laufen. Wir möchten diese Gruppen nicht anhand einer Messgröße, wie die zurückgelegten Distanzen, Geschwindigkeit, eine Marathonteilnahme oder ähnliches differenzieren. Es geht mehr um das „Mindset“ des Konsumenten.

Im Running-Markt herrscht nach wie vor viel Dynamik. Wie schätzen Sie die nächsten Jahre ein: Wo wird es im Running hingehen, wo wird es Wachstumspotential geben?

Die Zahl der Marathonläufer ist inzwischen mehr oder weniger konstant. Die Zahl der Triathleten steigt. Die Zahl der weiblichen Kunden ist in den letzten Jahren ebenfalls gestiegen und Laufen ist ein fester Bestandteil im Fitness-Mix von sportlich aktiven Menschen. Zudem bieten globale Trends wie Athleisure oder Casualization Wachstumsmöglichkeiten für die Sportindustrie und somit natürlich auch für alle Running-Marken.
Foto: iStockphoto.com / Vernon Wiley (oben)
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