Ankommen zählt – aber zählt es auch für alle gleich?

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Ankommen zählt – aber zählt es auch für alle gleich?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 14.07.2026
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.ing night Maratho Luxenburg

Immer mehr Menschen laufen Wettkämpfe nicht auf Bestzeit, sondern auf Ankommen – im Run/Walk, mit Gehpausen oder einfach in „Party Pace“. Trotzdem fühlen sich viele am Ende des Feldes wie Teilnehmende zweiter Klasse, obwohl sie die gleiche Startgebühr zahlen. Berichte über abgebauten Zieleinlauf, leere Verpflegung und blöde Sprüche zeigen: Das Problem ist weniger die Fitness, sondern oft die Organisation.
Gleichzeitig ist klar: Straßensperrungen, Volunteers, Sicherheit und Anwohner-Interessen setzen echte Grenzen. Genau da knallt’s: Wie viel „Tempo-Inklusivität“ ist realistisch – und wo wird’s unfair gegenüber Orga und Helfenden? Müssen Zielschlüsse, Cut-offs grundsätzlich großzügiger werden, oder reicht es, sie klarer und fairer zu handhaben?
Sind Frühstarts oder ein „Gehweg-Finish“ nach Zielschluss ein sinnvoller Kompromiss – oder verwässern sie den Wettkampfcharakter? Und was ist eigentlich schlimmer: nicht zu finishen – oder zu finishen, aber ohne Ziellinie, Fotos und Support? Vielleicht ist die wichtigste Frage gar nicht „Wie schnell?“, sondern „Wie willkommen?“

Bitte sendet eure Meinung zum Thema in fünf bis zehn knackigen Sätzen an unseren Kollegen Martin Grüning: mgruening@runnersworld.de. (Bitte Wohnort und ein Selfie/Porträtfoto dazu!) Wie immer, die pointiertesten Statements veröffentlichen wir im Runner’s World-Magazin.